“Moralisches Recht” durch Entwicklungshilfe

Nach der Verhaftung des in Belgien weilenden kongolesischen Oppositionsführers Jean-Pierre Bemba hatte der belgischen Außenminister Karel De Gucht mal wieder gezeigt, was für ein imperialistisches Selbstverständnis europäische Staaten gegenüber ihren ehemaligen Kolonien an den Tag legen. De Gucht beanspruchte ein „moralisches Recht” zur Stellungnahme zu den inneren Angelegenheiten des Kongo, mit der Begründung, dass Belgien jährlich 200 Millionen Euro Entwicklungshilfe an den zentralafrikanischen Staat zahle. Quelle: taz-Artikel vom 29.05.08 von François Misser

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