Internationales Komitee vom Roten Kreuz warnt vor Nahrungsmittelkrise

So der Titel eines Artikels auf tagesanzeiger.ch anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts des IKRK. Darin wird der Präsident der Organisation mit folgenden Worten zitiert:

“Der jüngste Preisanstieg für Nahrungsmittel und Treibstoff erschwert das Leben der Menschen, die bereits den Folgen von Kriegen ausgesetzt sind, stark”

konkret werden genannt: die verschlechterte Lage im Tschad, in Somalia, Jemen, Afghanistan und Haiti.

Der Jahresbericht kann hier heruntergeladen werden. Er ist sehr ausführlich und in mehrfacher hinsicht interessant, insbesondere die Ausführungen zu Kolumbien. In Haiti scheint tatsächlich die Reform des Gefängniswesens eine große Rolle zu spielen, für die v.a. die International Crisis Group mit dieser Studie Empfehlungen abgegeben hat. Es werden in dem Bericht auch einige Überlegungen zur Kooperation des IKRK mit bewaffneten Gruppen angestellt, die aber eher oberflächlich bleiben. Erstaunlicher Weise ist die Nahrungsmittelkrise im Bericht kein großes Thema.

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