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Telefon: 030/40 50 51 - 20
(Mo-Fr 9-18 Uhr)

support@jpberlin.de (Mo-So)

Wie kann ich den Zugriff auf meinen Webspace mit einem Passwort schützen?

Folgendes Beispielszenario: das Verzeichnis /geheim unterhalb der Domain www.example.org soll passwortgeschützt werden. Beim Aufruf von www.example.org/geheim erscheint ein Fenster, in dem Benutzername und Kennwort eingegeben werden können. Nur authorisierte Benutzer erhalten Zugang zur Seite.

Um den Passwortschutz zu aktivieren, muss im Ordner /geheim eine Datei mit dem Namen .htaccess (mit einem Punkt beginnend) angelegt werden. Diese muss folgende vier Zeilen beinhalten:

AuthName "hier-steht-ein-text"
AuthType Basic
AuthUserFile /srv/www/htdocs/www.example.org/geheim/.htpasswd
require valid-user


Bitte beachten: Statt example.org muss der eigentliche Domainname eingesetzt werden. Das Verzeichnis /geheim muss ebenfalls durch das zu schützende Verzeichnis ersetzt werden.

Zusätzlich zur .htaccess-Datei legt man im Verzeichnis /geheim eine Datei mit dem Namen .htpasswd an (mit einem Punkt beginnend). Hier stehen die Benutzer und Kennwörter, die Zugang erhalten dürfen. Die Datei hat folgenden Aufbau:

username1:u283ts8263
username2:82ndms92ns7

Da das Kennwort nicht im Klartext in der Datei steht, muss es entsprechend verschlüsselt werden. Unixer nehmen einfach das Programm "htpasswd" oder "crypt" zur Hilfe.
Windows bietet von Haus aus leider keine entsprechende Möglichkeit. Auf der folgenden Webseite kann man sich aber beliebige Klartext-Kennwörter in diese gecrypteten Kennwörter umrechnen lassen, die man dann in die .htpasswd einsetzt:

http://de.selfhtml.org/servercgi/server/htaccess.htm

Ebenso findet man dort noch weitere Erklärungen und Hinweise zu ".htaccess"-Dateien.

Achtung: Die ".htaccess" darf aus Sicherheitsgründen in der JPBerlin nur Authentifizierungs-Angaben beinhalten. Konfigurationsoptionen wie "Options +FollowSymlinks" o.ä. sind NICHT ZULÄSSIG. Man findet immer wieder in irgendwelchen PHP-Readmes die Hinweise, man möge das bitte in der ".htaccess"-Datei so einstellen. Wenn das gemacht wird, quittiert unser Webserver das bei einem Seiten aufruf mit einer Webseite mit dem Titel "Internal Server Error".

Es sind ausschließlich die oben genannten AUTH-Angaben zulässig. Bei allen anderen Punkten bitte den JPBerlin Support fragen (ggf. den Absatz aus dem PHP-Readme mitschicken!).

Übrigens: Es ist möglich per FTP die Dateien ".htpasswd" und ".htaccess" anzulegen und hochladen zu lassen.

Es ist nicht möglich diese Dateien über einen Webzugriff downzuloaden. Bitte nennt darum die Paßwortdatei UNBEDINGT auch ".htpasswd" und gebt ihr nicht einen eigenen, anderen Namen!

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Sicherheitslücke in Timthumb macht Blogseiten angreifbar

Eine Sicherheitslücke in dem Dienstprogramm Timthumb für Wordpress kann genutzt werden, um Wordpress-Blogs zu manipulieren. Der Entdecker der Sicherheitslücke stellt ein Patch zur Verfügung, der Entwickler will den Fehler korrigieren.

Quelle: http://www.golem.de/1108/85446.html

Hintertür in populären WordPress-Plug-ins

Eine in drei populären Plug-ins entdeckte Hintertür hat die WordPress-Entwickler dazu bewogen, alle Passwörter für WordPress.org zurückzusetzen und den Zugriff auf die Erweiterungsrepositories zu sperren. Wie die Hintertüren in AddThis, WPtouch und W3 Total Cache gelangt sind, ist noch unklar.

Bislang nimmt man an, dass nicht die Entwickler selbst sie eingebaut haben, sondern Angreifer an deren Zugangsdaten für die Konten gelangt sind und im Repository den Code manipulierten. Wie die Unbekannten an die Daten gekommen sein könnten, schreiben die Betreiber von WordPress.org nicht. Man untersuche den Fall derzeit noch, sicherheitshalber habe man jedoch ein Passwort-Reset durchgeführt – dies betrifft auch die Seiten bbPress.org und BuddyPress.org.

Die Backdoors in den Plug-ins sollen sehr gut getarnt gewesen sein. Die WordPress-Entwickler haben die alten Versionen ohne Backdoor in die Repositories wieder zurückgespielt. Wer die genannten Plug-ins nutzt und in den letzten Tagen aktualisiert hat, sollte die Update-Seite erneut besuchen und die dort angebotene Version erneut installieren. Damit sollen die potenziellen Backdoors wieder aus dem System verschwinden – sofern ein Angreifer nicht bereits ins System eingedrungen ist und weitere Zugänge etabliert hat. (dab)

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hintertuer-in-populaeren-WordPress-Plug-ins-1265218.html

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