Ganz nebenbei: der Text "Alles Balla-Balla, oder was?" wurde nicht von den Betreibern von Tueinfo geschrieben
Ich sag's mal so: Dass wir in unserem Text Nationen kritisieren, hast du mitbekommen. WAS wir an Nationen kritisieren, ist für dich erstmal scheinbar nicht wichtig. Dich veranlasst schon unser kritischer Ton dazu, uns die Kritik zu untersagen. Weil du Nationen gut findest, soll sich die Kritik unsererseits an ihnen verbieten. Und zwar mit folgenden verkehrten Argumenten:
1. Nationalstaaten sind eine Errungenschaft!
Man würde vernünftigerweise sagen: Naja gut, sind sie von mir aus eine Errungenschaft. Aber was sagt das über die Kritik an ihnen aus? Nichts. Sie mögen noch so toll sein, offensichtlich gibt es etwas, was uns an ihnen stört. Warum bescheiden sein - man will ja ein schönes Leben haben. Es mag jetzt besser sein als im Mittelalter, aber wir kritisieren die Nation, weil wir es NOCH BESSER haben wollen. Es spielt also für die Kritik am Nationalstaat überhaupt keine Rolle, ob man sich etwas noch schlimmeres vorstellen kann.
Für dich aber schon! Und zwar weil du die Nation gegen jede Kritik immunisieren willst. Weil es also noch viel SCHLIMMERE Scheiße geben kann, soll man sich freuen, dass man in DIESER Scheiße hier steckt und nicht aufmucken. Logisch ist das Argument reiner Blödsinn: Die Eigenschaften, die man an einer Sache kritisiert, haben nunmal nichts mit den vorgestellten oder echten Eigenschaften anderer Sachen zu tun. Wenn einem z.B. der Kaffe nicht schmeckt, dann verlangt oder macht man sich einen besseren und sagt nicht: "Aber es hätte ja auch Salzsäure in der Tasse sein können - da habe ich's ja noch vergleichsweise echt toll erwischt!"
Umgekehrt: Auf die Art und Weise, wie du das machst, kann man alles und wirklich ALLES rechtfertigen und jede Kritik abweisen. Da finden wir es schon sehr inkonsequent von dir, dass du den Stalinismus kritisierst. Immerhin war er eine Errungenschaft. Die Analphabetenrate war in Russland im Vergleich zur vorchristlichen Zeiten dramatisch gesunken u.ä. Und unser Text: hör gefälligst auf ihn zu kritisieren! Auch er ist eine Errungenschaft. Wäre er nicht geschrieben worden, hätte ihn auch keiner lesen können. - Du merkst hoffentlich - dieses Argument mit der "Errungenschaft" ist ziemlich blöde.
2. Wir haben ja auch die Linkspartei nicht kritisiert
Wieder willst du dich nicht inhaltlich mit unserer Kritik befassen, sondern uns die BERECHTIGUNG zum Kritisieren absprechen. Die muss man sich nämlich angeblich verdienen. Bevor man Stalin und Konsorten nicht kritisiert hat, darf man gar nicht erst den Mund aufmachen. Bevor man die Türken nicht kritisiert hat, darf man den Kurden nichts vorwerfen. Warum das denn? Wie stellst du dir das vor, dass eine Kritik falsch wird, nur weil es daneben noch andere kritikable Sachen gibt?
Wieder könnten wir sagen: Warum kritisierst du überhaupt unseren Text?! Fass dich doch mal an die eigene Nase und kritisiere erstmal ausführlich das Dritte Reich, die Bundeswehr, Hartz IV, die unpünktliche Müllabfuhr, das schlechte Wetter usw. usf. Danach darfst du hier wieder vorsprechen. - Machen wir aber nicht, weil das - dämlich ist.
Einerseits ist es doch klar, dass man nicht zwei völlig verschiedene Themen in einem Text behandelt. Wenn der Text gerade die EM kritisiert, dann ist es nicht nötig, da was von der Linkspartei reinzuschreiben. Andererseits: dass du was an der Linkspartei auszusetzen hast, nimmst du dir nicht zum Anlass eben einen Text über sie zu schreiben und hier zu veröffentlichen, sondern um unserer Kritik an einer ganz anderen Sache ihre Relevanz abzusprechen.
3. Deine Heuchelei - von wegen Mord und Totschlag ist immer ungerecht
Wenn du wenigstens eine richtige Kritik am Stalinismus hättest. Bei dir wollte Stalin angeblich aus dem Mittelalter direkt in den Sozialismus - kein Wunder, dass da so viele Tote bei rauskommen! Wie stellst du dir das denn eigentlich vor? Gibt es da so ein Naturgesetz, dass einem den Übergang einfach nicht erlaubt? Muss man dann zurück auf Los und Strafe zahlen, in Form von Leichenbergen? Anstatt dich damit auseinanderzusetzen, wer in der Sowjetunion wem Gewalt angetan hat, was sich die Täter dabei gedacht haben, ob es richtige oder falsche Gedanken waren, sagst du einfach "ungerecht" dazu und damit ist die Sache für dich gelaufen.
Nachdem du die Gewalt, die in der deutschen Demokratie an jeder Ecke zu spüren ist - und DAS ist offenkundig: es gibt hier Gesetze, die alles Mögliche regeln, angefangen bei Freiheit, Gleichheit und Eigentum bis zu solchen Sachen wie, wo man seinen Maschendrahtzaun aufstellen soll und welche Namen man seinen Kindern geben darf und welche nicht, und bei deren Nichteinhaltung einem Gewalt droht und angetan wird (Stichwort "Polizei") - kurzerhand und vollkommen argumentlos für strukturell notwendig erklärst, soll Gewalt in anderen Weltgegenden ein total unnötiges Verbrechen sein. Als hätte Stalin DAS für SEINE Gewalt nicht auch behauptet! Vermutlich hätte er sie sogar besser rechtfertigt und nicht einfach gesagt: "Da muss was geordnet werden."
Du bist dermaßen GRUNDLOS parteiisch für deine Sache, dass es dir gar nicht aufzufallen scheint, dass Prädikate wie "ungerecht" oder "notwendig" so ungefähr GAR NICHTS über die Gewalttaten, die du ansprichst, mitteilen, außer deiner eigenen Parteiname für oder gegen diese. Ganz nach deinem Belieben verteilst du Belobigungen und Rügen für Gewalttäter und hälst DAS für ein Argument für oder gegen sie. Da soll der türkische Nationalismus schlimm sein, wenn er die Sprache für einen Teil der nationalen Identität hält und seinem Volk eben die TÜRKISCHE notfalls mit Gewalt verordnet, während die kurdischen Nationalisten, die auf genau den gleichen brutalen Gedanken gekommen sind, von dir gelobt werden, weil sie Widerstand leisten und für ihr kulturelles Recht kämpfen. Da sind die Brutalitäten, die die monopolisierte Staatsgewalt in Deutschland auf Lager hat, ein naturnotwendiges Ordnungsprinzip der menschlichen Gesellschaft, während die Mörder in Somalia, die eben jenes Gewaltmonopol für sich beanspruchen und herzustellen versuchen, chaotische Verbrecher sind, so dass es den Somalis nichts so sehr fehlt als noch mehr Gewalt, damit da endlich Ruhe ist.
Zum bürgerlichen Staat: Auch bei einem Fußballspiel und in einer WG muss irgendwas "geordnet" werden. Dass da was ganz anderes abläuft, als in einem Staat, ist ja wohl auch offensichtlich. Was bringt es also, alles unter dem abstrakten Begriff "Ordnung" zusammenzufassen? Der deutsche Staat ordnet nichts, er VERordnet was: die Polizei ist dazu da, Leute aufzuhalten und zu bestrafen, die den Verordnungen nicht zustimmen und ihre eigenen Interessen verfolgen. Das tut sie ja auch - und das nicht zu knapp! Was er da verordnet, hat schon jemand in einem anderen Kommentar hingeschrieben: Für alle GLEICHermaßen die FREIHEIT und damit auch den Zwang sich gemäß dem EIGENTUM, das ihnen zur Verfügung steht, in dieser Gesellschaft durchzuschlagen. Für die, die kein Eigentum haben, bedeutet das, ihr Leben lang für andere arbeiten zu müssen. Die, die schon entsprechend viel haben, lassen für sich arbeiten und kosten halt die andere Seite der Freiheit aus. Und damit die Eigentumsvermehrung der Einen auf Kosten der Anderen klappt, kommen noch einige Rechte und Pflichten hinzu. Und um jetzt mal von hohen Ross der Theorie runter zu kommen: hast du echt nicht mitbekommen, dass die BRD in den letzten Jahren mindestens zwei Kriege geführt hat: in Kosovo und in Afghanistan (http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan#Opferzahlen)? Ja, da wurden Menschen für staatliche Interessen verheizt - dass sie sich auch bereitwillig verheizen ließen, ändert nichts an der Tatsache. Was an all diesen Taten so immens notwendig sein soll, dass man sich keine andere Welt vorstellen könnte, musst du jetzt ausführen.
Noch ein paar Anmerkungen:
"Ja, ich bekenne mich dazu: ich habe das Gefühl, dass mich irgendwas mit anderen Deutschen verbindet." Auch wenn man es mehrmals sagt, wird das Argument dadurch nicht richtiger. Jetzt hat man dir erklärt, was daran so faul ist, sich als Deutscher aufzufassen, und du sagst: "Ich bin aber einer und fühle mich toll dabei. Auch, wenn das völlig bekloppt ist, aber wieviel völlig beklopptes macht man in seinem Leben." Wir haben ja gar nicht bestritten, dass Nationalisten sich als Nationalisten toll fühlen, nur darauf aufmerksam gemacht, wie dumm das ist. Dass DU jetzt dieses dumme Gefühl hast und auch sonst nicht gerade vernünftig durch's Leben schreitest, soll ein Einwand gegen unsere Kritik sein?
"Ich denke, dass weder der Chef, noch die Vietnamesen daran schuld sind. Das ist differenziert, was?!" Wenn du jetzt noch verraten würdest, wer, wenn nicht der Firmenchef, für die Entlassungen von Menschen verantwortlich ist, könnten alle an deinen differenzierten Gedanken teilhaben.
Leser fragen, Autoren antworten: Party-Patriotismus 2
Ganz nebenbei: der Text "Alles Balla-Balla, oder was?" wurde nicht von den Betreibern von Tueinfo geschrieben
Ich sag's mal so: Dass wir in unserem Text Nationen kritisieren, hast du mitbekommen. WAS wir an Nationen kritisieren, ist für dich erstmal scheinbar nicht wichtig. Dich veranlasst schon unser kritischer Ton dazu, uns die Kritik zu untersagen. Weil du Nationen gut findest, soll sich die Kritik unsererseits an ihnen verbieten. Und zwar mit folgenden verkehrten Argumenten:
1. Nationalstaaten sind eine Errungenschaft!
Man würde vernünftigerweise sagen: Naja gut, sind sie von mir aus eine Errungenschaft. Aber was sagt das über die Kritik an ihnen aus? Nichts. Sie mögen noch so toll sein, offensichtlich gibt es etwas, was uns an ihnen stört. Warum bescheiden sein - man will ja ein schönes Leben haben. Es mag jetzt besser sein als im Mittelalter, aber wir kritisieren die Nation, weil wir es NOCH BESSER haben wollen. Es spielt also für die Kritik am Nationalstaat überhaupt keine Rolle, ob man sich etwas noch schlimmeres vorstellen kann.
Für dich aber schon! Und zwar weil du die Nation gegen jede Kritik immunisieren willst. Weil es also noch viel SCHLIMMERE Scheiße geben kann, soll man sich freuen, dass man in DIESER Scheiße hier steckt und nicht aufmucken. Logisch ist das Argument reiner Blödsinn: Die Eigenschaften, die man an einer Sache kritisiert, haben nunmal nichts mit den vorgestellten oder echten Eigenschaften anderer Sachen zu tun. Wenn einem z.B. der Kaffe nicht schmeckt, dann verlangt oder macht man sich einen besseren und sagt nicht: "Aber es hätte ja auch Salzsäure in der Tasse sein können - da habe ich's ja noch vergleichsweise echt toll erwischt!"
Umgekehrt: Auf die Art und Weise, wie du das machst, kann man alles und wirklich ALLES rechtfertigen und jede Kritik abweisen. Da finden wir es schon sehr inkonsequent von dir, dass du den Stalinismus kritisierst. Immerhin war er eine Errungenschaft. Die Analphabetenrate war in Russland im Vergleich zur vorchristlichen Zeiten dramatisch gesunken u.ä. Und unser Text: hör gefälligst auf ihn zu kritisieren! Auch er ist eine Errungenschaft. Wäre er nicht geschrieben worden, hätte ihn auch keiner lesen können. - Du merkst hoffentlich - dieses Argument mit der "Errungenschaft" ist ziemlich blöde.
2. Wir haben ja auch die Linkspartei nicht kritisiert
Wieder willst du dich nicht inhaltlich mit unserer Kritik befassen, sondern uns die BERECHTIGUNG zum Kritisieren absprechen. Die muss man sich nämlich angeblich verdienen. Bevor man Stalin und Konsorten nicht kritisiert hat, darf man gar nicht erst den Mund aufmachen. Bevor man die Türken nicht kritisiert hat, darf man den Kurden nichts vorwerfen. Warum das denn? Wie stellst du dir das vor, dass eine Kritik falsch wird, nur weil es daneben noch andere kritikable Sachen gibt?
Wieder könnten wir sagen: Warum kritisierst du überhaupt unseren Text?! Fass dich doch mal an die eigene Nase und kritisiere erstmal ausführlich das Dritte Reich, die Bundeswehr, Hartz IV, die unpünktliche Müllabfuhr, das schlechte Wetter usw. usf. Danach darfst du hier wieder vorsprechen. - Machen wir aber nicht, weil das - dämlich ist.
Einerseits ist es doch klar, dass man nicht zwei völlig verschiedene Themen in einem Text behandelt. Wenn der Text gerade die EM kritisiert, dann ist es nicht nötig, da was von der Linkspartei reinzuschreiben. Andererseits: dass du was an der Linkspartei auszusetzen hast, nimmst du dir nicht zum Anlass eben einen Text über sie zu schreiben und hier zu veröffentlichen, sondern um unserer Kritik an einer ganz anderen Sache ihre Relevanz abzusprechen.
3. Deine Heuchelei - von wegen Mord und Totschlag ist immer ungerecht
Wenn du wenigstens eine richtige Kritik am Stalinismus hättest. Bei dir wollte Stalin angeblich aus dem Mittelalter direkt in den Sozialismus - kein Wunder, dass da so viele Tote bei rauskommen! Wie stellst du dir das denn eigentlich vor? Gibt es da so ein Naturgesetz, dass einem den Übergang einfach nicht erlaubt? Muss man dann zurück auf Los und Strafe zahlen, in Form von Leichenbergen? Anstatt dich damit auseinanderzusetzen, wer in der Sowjetunion wem Gewalt angetan hat, was sich die Täter dabei gedacht haben, ob es richtige oder falsche Gedanken waren, sagst du einfach "ungerecht" dazu und damit ist die Sache für dich gelaufen.
Nachdem du die Gewalt, die in der deutschen Demokratie an jeder Ecke zu spüren ist - und DAS ist offenkundig: es gibt hier Gesetze, die alles Mögliche regeln, angefangen bei Freiheit, Gleichheit und Eigentum bis zu solchen Sachen wie, wo man seinen Maschendrahtzaun aufstellen soll und welche Namen man seinen Kindern geben darf und welche nicht, und bei deren Nichteinhaltung einem Gewalt droht und angetan wird (Stichwort "Polizei") - kurzerhand und vollkommen argumentlos für strukturell notwendig erklärst, soll Gewalt in anderen Weltgegenden ein total unnötiges Verbrechen sein. Als hätte Stalin DAS für SEINE Gewalt nicht auch behauptet! Vermutlich hätte er sie sogar besser rechtfertigt und nicht einfach gesagt: "Da muss was geordnet werden."
Du bist dermaßen GRUNDLOS parteiisch für deine Sache, dass es dir gar nicht aufzufallen scheint, dass Prädikate wie "ungerecht" oder "notwendig" so ungefähr GAR NICHTS über die Gewalttaten, die du ansprichst, mitteilen, außer deiner eigenen Parteiname für oder gegen diese. Ganz nach deinem Belieben verteilst du Belobigungen und Rügen für Gewalttäter und hälst DAS für ein Argument für oder gegen sie. Da soll der türkische Nationalismus schlimm sein, wenn er die Sprache für einen Teil der nationalen Identität hält und seinem Volk eben die TÜRKISCHE notfalls mit Gewalt verordnet, während die kurdischen Nationalisten, die auf genau den gleichen brutalen Gedanken gekommen sind, von dir gelobt werden, weil sie Widerstand leisten und für ihr kulturelles Recht kämpfen. Da sind die Brutalitäten, die die monopolisierte Staatsgewalt in Deutschland auf Lager hat, ein naturnotwendiges Ordnungsprinzip der menschlichen Gesellschaft, während die Mörder in Somalia, die eben jenes Gewaltmonopol für sich beanspruchen und herzustellen versuchen, chaotische Verbrecher sind, so dass es den Somalis nichts so sehr fehlt als noch mehr Gewalt, damit da endlich Ruhe ist.
Zum bürgerlichen Staat: Auch bei einem Fußballspiel und in einer WG muss irgendwas "geordnet" werden. Dass da was ganz anderes abläuft, als in einem Staat, ist ja wohl auch offensichtlich. Was bringt es also, alles unter dem abstrakten Begriff "Ordnung" zusammenzufassen? Der deutsche Staat ordnet nichts, er VERordnet was: die Polizei ist dazu da, Leute aufzuhalten und zu bestrafen, die den Verordnungen nicht zustimmen und ihre eigenen Interessen verfolgen. Das tut sie ja auch - und das nicht zu knapp! Was er da verordnet, hat schon jemand in einem anderen Kommentar hingeschrieben: Für alle GLEICHermaßen die FREIHEIT und damit auch den Zwang sich gemäß dem EIGENTUM, das ihnen zur Verfügung steht, in dieser Gesellschaft durchzuschlagen. Für die, die kein Eigentum haben, bedeutet das, ihr Leben lang für andere arbeiten zu müssen. Die, die schon entsprechend viel haben, lassen für sich arbeiten und kosten halt die andere Seite der Freiheit aus. Und damit die Eigentumsvermehrung der Einen auf Kosten der Anderen klappt, kommen noch einige Rechte und Pflichten hinzu. Und um jetzt mal von hohen Ross der Theorie runter zu kommen: hast du echt nicht mitbekommen, dass die BRD in den letzten Jahren mindestens zwei Kriege geführt hat: in Kosovo und in Afghanistan (http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan#Opferzahlen)? Ja, da wurden Menschen für staatliche Interessen verheizt - dass sie sich auch bereitwillig verheizen ließen, ändert nichts an der Tatsache. Was an all diesen Taten so immens notwendig sein soll, dass man sich keine andere Welt vorstellen könnte, musst du jetzt ausführen.
Noch ein paar Anmerkungen:
"Ja, ich bekenne mich dazu: ich habe das Gefühl, dass mich irgendwas mit anderen Deutschen verbindet." Auch wenn man es mehrmals sagt, wird das Argument dadurch nicht richtiger. Jetzt hat man dir erklärt, was daran so faul ist, sich als Deutscher aufzufassen, und du sagst: "Ich bin aber einer und fühle mich toll dabei. Auch, wenn das völlig bekloppt ist, aber wieviel völlig beklopptes macht man in seinem Leben." Wir haben ja gar nicht bestritten, dass Nationalisten sich als Nationalisten toll fühlen, nur darauf aufmerksam gemacht, wie dumm das ist. Dass DU jetzt dieses dumme Gefühl hast und auch sonst nicht gerade vernünftig durch's Leben schreitest, soll ein Einwand gegen unsere Kritik sein?
"Ich denke, dass weder der Chef, noch die Vietnamesen daran schuld sind. Das ist differenziert, was?!" Wenn du jetzt noch verraten würdest, wer, wenn nicht der Firmenchef, für die Entlassungen von Menschen verantwortlich ist, könnten alle an deinen differenzierten Gedanken teilhaben.