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go.stop.act!
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Karnevalartige Demonstrationen, Lachparaden, Reclaim The Streets-Parties, verschiedene Formen von Straßentheater, Aktionen mit Großpuppen, subversive Street Art mit Graffiti, Postern und Aufklebern, Demo-Blöcke in Pink und Silber, Radical Cheerleading, Samba-Gruppen und Demo-Marschkapellen, Flash Mobs, Critical Mass-Fahrradtouren, Radioballette, Sitzblockaden auf der Datenautobahn, überraschende öffentliche Videovorführungen ... die Palette kreativer politischer Aktionen hat in den letzten Jahren auch im deutschsprachigen Raum an Farben und Formen gewonnen.
Mit dem Entstehen der
neuen globalen Protestbewegungen, sowie einhergehend mit der Verschärfung
der
neoliberalen Verhältnisse auch in unserer Gesellschaft, findet ein Wiederaufleben
von Aktivismus auf breiter
Basis statt: Alte Aktionsformen werden wiederentdeckt, vermischen sich, verändern
sich in neuen Kontexten. Neue
Aktionsformen entstehen aus dem Zusammentreffen von Aktivismus, Kunst und
(neuen) Medien, entwickeln
sich auf der Basis horizontaler Vernetzungen und Organisationsweisen.
Protest und Widerstand sind notwendiger denn je, und machen zudem Spaß, sind gewitzt, bunt, kreativ, aber auch unberechenbar, bissig und direkt.
In go.stop.act!
berichten politische AktivistInnen und KünstlerInnen über ihre Erfahrungen
und geben Hinweise
für all jene Gruppen aus NGOs, autonomen Zentren, Gewerkschaften, Jugendverbänden,
Kirchengemeinden,
Selbsthilfeinitiativen etc., die auf kreative Art für ihr Anliegen Aufmerksamkeit
schaffen wollen.
Mit
19 Kapiteln, 12 großformatigen Fotos und 41 Illustrationen erzählt
go.stop.act! Protestgeschichten,
bringt Ideen und
Tipps.


