Gleiche Rechte und gleiche Chancen für alle – egal welches Geschlecht!

**Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 7. März 2012**
Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März erklärt Juliana Wimmer, Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Seit im Jahr 1911 zum ersten Mal in großem Maße ein internationaler Frauentag gefeiert wurde, hat sich bereits einiges getan. Das Wahlrecht für Frauen und die rechtliche Unabhängigkeit von ihren Ehemännern sind heutzutage besonders für junge Frauen selbstverständlich. Dennoch ist der Kampf um die Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft noch lange nicht gewonnen. Was als Kampf für ein Frauenwahlrecht begonnen hat, muss solange weitergeführt werden, bis es tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit in allen Lebensbereichen gibt. Besonders beim Thema “Globale Gerechtigkeit” gilt es, die Position der Frauen noch massiv zu verbessern. Frauen erhalten lediglich 10 % des Einkommens weltweit und besitzen nur 1% des globalen Vermögens. Dabei verrichten sie aber ca. 2/3 der unbezahlten Arbeit. Dieser Zustand ist ungerecht und muss sich dringend ändern. Wir wollen die Umsetzung von gleichen Rechten und gleichen Chancen für alle – egal welches Geschlecht.”

Die GRÜNE JUGEND Hamburg veranstaltete eine Aktion auf dem Ida-Ehre-Platz zu dem Thema “Mehr Frauen in die Chef_innen-Etagen”.

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Echte Gleichstellung jetzt!

** Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 29. Februar 2012 **

Anlässlich der frauen- und genderpolitischen Anträge zur Bürger_innenschaftssitzung am 29. Februar 2012 erklärt Juliana Wimmer, frauen- und genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Wir begrüßen es, dass an diesem Tag gleich vier Anträge auf der Tagesordnung stehen, die sich inhaltlich mit Gleichstellungsthemen auseinandersetzen. Den Antrag der Fraktion DIE LINKE zum Thema Genderbudgeting finden wir in hohem Maße unterstützenswert. Dabei geht es zunächst um die Analyse der geschlechtersensiblen Aspekte des Haushalts. Wir wollen eine wirkliche Gleichstellung aller Menschen. Dafür ist es unabdingbar, sich zunächst der festgefahreren Strukturen bewusst zu werden, in denen wir leben und die uns prägen. Durch das Genderbudgeting können strukturelle Ungleichheiten sichtbar gemacht werden. Effektive Frauen- und Genderpolitik muss sich auf alle Fachbereiche ausdehnen und stets mitgedacht werden. Die Bürger_innenschaft kann mit der Einführung des Genderbugetings einen großen Schritt voran gehen in Richtung Gleichstellung.

Auch die Einführung einer festen Frauenquote für öffentlich-rechtliche Gremien begrüßen wir sehr. Eine echte Gleichberechtigung ist nur möglich, wenn Frauen mindestens zu 50 Prozent in wichtigen Führungpositionen ausmachen. Hier muss die Stadt Hamburg ein Vorbild sein und aktiv etwas für die Gleichstellung der Frauen tun.

Noch immer sind es überwiegend Frauen, die im Niedriglohnsektor arbeiten oder unterhaltssichernde Leistungen beantragen müssen. Wir brauchen Frauen in allen Arbeitsbereichen und unterstützen die Forderung nach einem Landesaktionsplan für mehr Beschäftigung von Frauen auf guten Arbeitsplätzen. Frauenarmut muss verhindert werden. Bessere Arbeit für Frauen verändert ihre Situation nicht nur aktuell, sondern durch höhere Rentenansprüche auch im Alter.”

Gleichstellung von Frauen und Männern in Hamburg
Abg. Kersten Artus u. a. Fraktion DIE LINKE –
Drucksache Nr. 2850

Hamburg macht ernst mit der Gleichstellung: Landesaktionsplan für mehr
Beschäftigung von Frauen auf guten Arbeitsplätzen
Antrag der Fraktion DIE LINKE -
Drucksache Nr. 3236

Steuergelder gerecht verteilen: Hamburg führt das Gender Budgeting ein
Antrag der Fraktion DIE LINKE -
Drucksache Nr. 3237

Endlich eine Frauenquote für öffentlich-rechtliche Gremien und
Aufsichtsräte einführen!
Antrag der GAL-Fraktion -
Drucksache Nr. 3249

Frauenpolitischer Debattenabend