Rede der GRÜNEN JUGEND Hamburg auf der GAL Landesmitgliederversammlung

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Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

als GRÜNE JUGEND mussten wir in der Vergangenheit die GAL viel zu oft kritisieren. Das lag an Schwarz-Grün, das lag aber auch an ganz allgemeinen Dingen. Zu Schwarz-Grün wurde schon viel gesagt.

Dennoch begreifen wir immer noch nicht, was in dieser Koalition alles passiert ist und dass die GAL so viel mitgetragen hat.
Es war falsch, die Koalition einzugehen.
Natürlich kann man sagen: Es gab keine Alternative. Aber auch das stimmt nicht! Manchmal ist die Opposition besser, als sich für eine Regierungsbeteiligung zu verkaufen. Natürlich hatte der Koalitionsvertrag eine grüne Handschrift. Natürlich waren da sicher einige tolle Projekte drin.
Aber spätestens, allerspätestens nach Moorburg hätte man doch erkennen müssen, dass man nicht mit einer Partei koalieren kann, die vier Jahre zuvor mit einem konservativen Rechtspopulisten regierte!

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Sonnenblumen umtopfen!

Beschluss der Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Hamburg am 15. Oktober 2011

Forderungen der GRÜNEN JUGEND Hamburg zur Neuaufstellung der GAL

Einleitung

Als GRÜNE JUGEND sahen uns in der Vergangenheit viel zu oft dazu gezwungen, die GAL zu kritisieren. Dies hing zwar häufig mit der schwarz-grünen Koalition, aus der wir unbedingt unsere Lehren ziehen sollten, zusammen. Oft sind es aber auch allgemeinere Dinge, die wir kritisieren. Die GRÜNE JUGEND unterscheidet sich in vielen Punkten von der GAL, ob in der Struktur, der Debattenkultur oder den Inhalten. Mit einigen Vorschlägen, die in diesem Text dargestellt werden, machen wir selbst sehr gute Erfahrungen. Wir müssen aus all den Erfahrungen lernen – und wieder kritischer und visionärer werden.

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Unser Plan für Hamburg – Deine Stadt!

GRÜNE JUGEND bringt junggrüne Forderungen ins GAL-Wahlprogramm ein. Mareike Engels, Sprecherin der GJHH kandidiert auf Platz 17 der GAL-Landesliste.

Auf der Landesmitgliederversammlung der GAL Hamburg am 8. und 9. Januar 2011 wurde das Wahlprogramm für die vorgezogenen Bürger_innenschaftswahlen am 20. Februar diskutiert, debattiert und letztendlich abgestimmt. Insgesamt wurden über 400 Änderungsanträge zum Entwurf des Landesvorstandes eingereicht. Auch die GRÜNE JUGEND Hamburg hat 60 Anträge gestellt und dafür gesorgt, dass verschiedene junggrüne Forderungen in das Wahlprogramm übernommen wurden.

Wir wollen eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Dazu gehört eine Demokratie, in der alle mitbestimmen dürfen – auch Jugendliche. Die GRÜNE JUGEND Hamburg hat die Absenkung des Wahlalters auf 14 oder 16 Jahre gefordert. Die Forderung, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken, wurde in das Wahlprogramm übernommen. » mehr