Atomkraft – Nein Danke!

** Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 11. März 2013 **

Anlässlich des 2. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima fordert die GRÜNE JUGEND Hamburg 100% erneuerbare Energien und eine konsequente, soziale Umsetzung der Energiewende.

Dazu erklärt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Die Risiken von Atomkraft sind seit Jahren bekannt. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat uns schon 1986 gezeigt, welche Folgen eine Kernschmelze hat. Die angrenzenden Gebiete sind heute noch unbewohnbar, die dort lebenden Menschen haben lanzeitige gesundheitliche Schäden davongetragen. Im Falle Fukushimas ist dies nicht anders. Trotzdem ist der endgültige Ausstieg in Deutschland von der Merkel-Koalition erst für 2022 geplant. Wir fragen uns allerdings: was ist bis 2022, kann es da nicht zu weiteren Katastrophen kommen? Wir fordern daher einen Atomausstieg deutlich vor dem jetzt angesetzten Termin! Dieser kann nur durch den Umstieg auf 100% erneuerbare Energien gelingen. Die Endlagerung der großen Mengen des tödlichen und giftigen Atommülls bleibt weiterhin ungeklärt. Dazu fordern wir eine ergebnisoffene Suche nach einem sicheren Endlager.”

Greenwashing nervt!

**Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 18. August 2012**

Zu den Sonntag stattfindenen Vattenfall Cyclassics erklärt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Vattenfall versucht sich – wie jedes Jahr – bei den Bürger_innen beliebt zu machen. Während die Energiewende stockt, steht Vattenfall das Wasser bis zum Hals: Immer mehr Menschen erfahren von den schweren Folgen, die Vattenfalls Unternehmenspolitik nach sich zieht. Über zwei Drittel des produzierten Stroms werden durch fossile Energieträger gewonnen – lediglich ein Bruchteil kommt aus regenerativen Energiequellen. Unbelehrbar ist auch Vattenfalls Investitionspolitik: Das in Wedel geplante Megakraftwerk ist alles, nur keine Innovation.

Wir als GRÜNE JUGEND Hamburg werden nicht aufhören, über Vattenfall aufzuklären, bis auch das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet ist. Die Zukunft gehört der dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung.”

Tschüß Vattenfall – denn lesen können wir alleine!

**Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 18. April 2012**

Diese Woche beginnen die Vattenfall Lesetage. Zu diesem von Vattenfall gesponserten Kulturangebot erklärt Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

„Um von ihrer rückwärtsgewandten Energieerzeugung abzulenken, sponsort Vattenfall beliebte Sport- und Kulturveranstaltungen in Hamburg – so auch dieses Jahr wieder die “Vattenfall Lesetage”. Das darf nicht sein. Wir wünschen uns eine kulturelle Vielfalt in Hamburg ohne einen riesigen Energiekonzern im Rücken. Die Lesetage müssen Konzern-frei sein. Wir als GRÜNE JUGEND Hamburg wollen ein Alternativprogramm zu den Vattenfall Lesetagen bieten. Wir dulden Greenwashing, also Verharmlosung von schmutziger Atomenergiepolitik nicht und fordern alle Hamburger_innen dazu auf,  Vattenfall den Rücken zu kehren. Tschüß Vattenfall!”
Die GRÜNE JUGEND Hamburg veranstaltet ein Alternativprogramm zu den Lesetagen von Vattenfall, um zu zeigen, dass Kulturangebote auch ohne einen Großkonzern im Rücken möglich sind. Sebastian Christ wird aus seinem Buch „Das Knurren der Panzer im Frühling. Ein Kriegsbericht aus Afghanistan“ vorlesen, in dem er seine Eindrücke von Besuchen in Afghanistan schildert. Für ihn gilt: Dieser Krieg ist nicht mehr zu gewinnen. Nun muss ein Ausstieg gefunden werden, der auf alle Interessen Rücksicht nimmt.