Der Castor kommt … wir auch!

Informiert euch hier und jetzt, und kommt mit uns Ende November ins Wendland!

Am Donnerstag den 24.11 wird wieder ein Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben rollen. Das geplante Endlager in Gorleben ist nachweislich nicht als Endlager geeignet. Für uns ist klar, wir wollen einen nachhaltigen und endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft und keine Hinhaltetaktiken. Aber auch weltweit muss aus dieser tödlichen Technologie ausgestiegen werden. Deshalb wollen wir dieses Jahr bunt, laut, kreativ und entschlossen auf der Straße und Schiene gegen den Castor demonstrieren.

Mobilisiert eure Freund_nnen. Bringt jeden Menschen am 25. November mit, den ihr erreichen könnt. Jede_r wird gebraucht!

Kommt zur Großkundgebung am 26.11.2011 nach Dannenberg und bleibt am Besten das gesamte Wochenende im Wendland, um weitere Aktionen zu unterstützen.

Es ist dieses Jahr besonders wichtig, einen entschlossenen Protest gegen den Castor zu zeigen. die Bundesregierung ist immer noch dabei, den Salzstock in Gorleben als Endlager auszubauen und hintertreibt ihren vermeintlichen Atomausstieg mit der weltweiten Förderung der Kernenergie Gleichzeitig hört man bereits wieder erste gelb- schwarze Stimmen, die versuchen, Grauzonen zu finden, um den endgültigen Ausstieg wieder revidieren zu können. Dagegen müssen wir ein deutliches Signal setzen!

Kommt dieses Jahr zahlreich ins Wendland!
Wir freuen uns darauf viele von euch dort zu sehen.

Aktion der GRÜNEN JUGEND in Gorleben zu ‘gorleben365′

“Die GRÜNE JUGEND ist die Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen und ein eigenständiger Akteur. Seit es uns gibt, engagieren wir uns gegen Atomkraft und stellen uns auch und gerade in Sachen Atom oft kritisch gegen den Kurs der Partei. Am 16.10. werden wir eine bunte und laute Blockade in Gorleben organisieren, zu der alle Menschen eingeladen sind, die Lust haben.”

http://www.gorleben365.de/component/eventlist/details/37-gruene-jugend.htm

Vattenfall davon radeln!

IMG_1207Wenn wir gegen die Vattenfall Cyclassics auf die Straße gehen, so möchten wir das eines ganz deutlich wird: Wir protestieren nicht gegen Radrennen, oder dagegen, dass Unternehmen Sportereignisse unterstützen! Wir protestieren dagegen, dass Vattenfall versucht, durch dieses Ereignis ein falsches Bild von sich zu verbreiten.

1) Vattenfall stellt ein Sicherheitsrisiko dar!
Dass es auch in Vattenfalls Atomkraftwerken zu Unfällen kommen kann, zeigte sich 2006, als es im schwedischen AKW Forsmark beinahe zum GAU kam. Der ehemalige Konstruktionschef des AKW Forsmark sagte damals: „Es war ein reiner Zufall, dass es zu keiner Kernschmelze kam”. Grund war damals ein Stromausfall im Meiler.

2) Vattenfall schadet der Umwelt erheblich!
Vattenfalls Strom stammt nur zu 12% aus erneuerbaren Energien. 80% jedoch werden in Braunkohlekraftwerken gewonnen, welche äußerst ineffizient und umweltschädlich sind.

3) Vattenfall schadet den Menschen!
Vattenfall hält nicht nur an der Braun-, sondern auch an der Steinkohle fest. Da in Deutschland kaum noch Steinkohle abgebaut wird, importiert man diese aus dem Ausland – unter anderem aus der umstrittenen Mine Cerrejón in Kolumbien, welche immer wieder durch Zwangsumsiedlungen von Anwohner_innen von sich reden macht.

4) Vattenfall behindert die Energiewende!
Spätestens seit den Ereignissen im Frühjahr gibt es in der Bevölkerung eine große Unterstützung für die sogenannte Energiewende. Die Rekommunalisierung der Netze stellt einen wichtigen Schritt derselbigen dar. Vattenfall hat versucht, das (erfolgreiche) Volksbegehren im Juni 2011 durch eine Gegenkampagne zu verhindern.

Durch Werbeveranstaltungen wie die Vattenfall Cyclassics versucht Vattenfall von seiner inakzeptablen Unternehmenspolitik abzulenken. Setze ein klares Zeichen dagegen und wechsel deinen Stromanbieter. Das geht ganz einfach auf www.atomausstieg-selber-machen.de!