Männliche Vorherrschaft und Ungleichbehandlung beseitigen – jetzt!

** Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 08. März 2013 **

Anlässlich des Weltfrauentages fordert die GRÜNE JUGEND Hamburg absolute Gleichstellung jetzt!

Dazu erklärt Lise Känner, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Dass Männer und Frauen in unserer Gesellschaft nicht gleich behandelt werden, wissen wir schon lange. Frauen wird für gleichwertige Arbeit im Schnitt 21 % weniger bezahlt als Männern, in den Führungsetagen von Unternehmen und Politik befinden sich noch immer überdurchschnittlich viele Männer, obwohl Frauen oft besser qualifiziert sind als Männer. In Deutschland sind vorwiegend Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen und können trotz Vollzeitstelle nicht von ihrer Arbeit leben. Wir fordern: Gleichstellung jetzt!

Die schwarz-gelbe Koalition hat an dieser Stelle auf ganzer Linie versagt. Die Merkel-Koalition hat jedoch nicht nur versäumt, der Diskriminierung von Frauen entgegenzuwirken, sondern die Diskriminierung mit der Einführung des Betreuungsgeldes auch wissentlich unterstützt. Das schwarz-gelbe Rollenbild der Frau ist klar definiert: Frauen gehören an den Herd, nicht in Spitzenpositionen. Die Merkel-Koalition und insbesondere Ministerin Schröder zeigen ein weiteres Mal, wie antiquiert und rückständig sie sind. Eine Regierung, die es nötig hat, vom Verfassungsgericht zurückgepfiffen zu werden, gehört abgewählt und dahin zurück verfrachtet, wo sie hingehört: in die verstaubte Schublade der Kommode mit Dingen, die niemand mehr braucht.

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Mut zur UmFAIRteilung!

**Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 17. August 2012**

Als Organisation im Unterstützer_innenkreis des Bündnis “umFAIRteilen” setzt sich die GRÜNE JUGEND Hamburg für eine stärkere Umverteilung ein.

Dazu erklärt Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:
“Das Mantra des Sparens der letzten Jahre muss ein Ende haben. Wenn unter dem neoliberalen Deckmantel des Schuldentilgens öffentliche Ausgaben zusammengestrichen werden, leiden darunter vor allem die Schwachen der Gesellschaft. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Gerade als junge Menschen sind wir betroffen, wenn der Sozialstaat kleingeschrumpft wird. Notwendige Investitionen in Universitäten und Schulen, in die Kinder- und Jugendhilfe bleiben auf der Strecke. Das muss enden. Wir wollen einen Staat, der aktiv seine Aufgaben wahrnimmt – und der muss ausreichend finanziert werden.”

Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg, ergänzt:
“Staatliche Leistungen kommen allen in der Gesellschaft zu Gute. Eine Gesellschaft ohne öffentliche Institutionen ist für uns alles andere als erstrebenswert. Ein Staat kann aber nur dann wirklich Akteur sein und seine Aufgaben erfüllen, wenn er auch ausreichend finanziert wird. Daher wollen wir, dass Vermögen, Erbschaften und hohe Einkommen wieder ihren fairen Anteil zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beitragen. Eine gerechte Finanzierung nimmt die in die Verantwortung, die es sich auch leisten können. Gemeinsam mit dem Bündnis umFAIRteilen setzen wir uns für diese Sache ein und fordern vor allem die GRÜNEN auf, Mut zur Umverteilung zu zeigen.”

Offener Brief an den Senat: Kostenloser HVV am 2. Juni!

Den folgenden offenen Brief haben wir am 16. Mai dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg übergeben:

Senatskanzlei
Hermannstr. 15
20095 Hamburg

Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Olaf Scholz,
sehr geehrte Senatorinnen und Senatoren,

am 2. Juni wollen 800 bis 1000 Nazis durch Hamburg marschieren und ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten. Anlass ist der von ihnen ausgerufene “Tag der Deutschen Zukunft”.
Wir begrüßen die Initiative “Hamburg bekennt Farbe: Für Demokratie, Toleranz und Vielfalt” und das damit verbundene Bürger_innenfest auf dem Rathausmarkt. Wir leben in einer lebendigen und vielfältigen Stadt. Es ist unsere Aufgabe, alle Hamburger_innen an diesem Tag zu gewinnen um in die Innenstadt zu kommen und Gesicht zu zeigen.

Doch nicht jede_r besitzt ein Auto, ein Fahrrad oder Kleingeld für Bus und Bahn. Um es wirklich allen Menschen in Hamburg zu ermöglichen, an diesem Tag ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, gegen Menschenhass und für Demokratie zu setzen, fordern wir sie auf: Nutzen Sie Ihre Anteile am HVV und rufen Sie für den 2. Juni 2012 einen “Kostenlosen HVV” aus! Hamburg hat den Anspruch, eine vielfältige und solidarische Stadt zu sein. Wir müssen an diesem Tag alle demokratischen Hamburger_innen willkommen heißen – ob auf der Gegendemonstration, beim Bürger_innenfest auf dem Rathausmarkt, beim Shoppen in der Innenstadt, in den Blockaden oder bei einem Spaziergang um die Binnenalster.

Mögliche Gewinnverluste des HVV dürfen kein Argument sein, wenn es darum geht, als lebendige Stadtgemeinschaft der Demokratie und Toleranz gemeinsam auf die Straßen zu gehen.
Geben Sie daher am 2. Juni allen Menschen die Chance dazu.

Über eine Antwort freuen wir uns.

Mit freundlichen Grüßen,

Mareike Engels
Tom Rickers
Maximilian Bierbaum
Simon Kuchinke
Juliana Wimmer
Lise Känner

für die GRÜNE JUGEND Hamburg
Mitglied im Hamburger Bündnis gegen Rechts
Mitglied im Hamburger Jugendbündnis gegen Rechts