Dezentraler Aktionstag für ein offenes Europa

Am Montag, den 9. Mai 2011 waren wir in der Innenstadt und haben zusammen mit vielen anderen Menschen auf einer großen Karte des Kontinents Europa bunter, toleranter und offener gemacht!

Die GRÜNE JUGEND Hamburg zum Bleiberecht

**Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 17. November 2010**

Die GRÜNE JUGEND HAMBURG zu den Bleiberechts-Reformvorschlägen der
Innenminister:

Am 18. Und 19. November 2010 wird die diesjährige Herbstkonferenz der
Innenminister unter Vorsitz des CDU Senators Heino Vahldieck in
Hamburg stattfinden. Zu den regelmäßig behandelten Themen gehören
unter anderem das Ausländer- und Asylrecht. Zur Diskussion steht ein
Vorschlag des niedersächsischen Innenministers Schünemann.

Majbritt Thögersen, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg sagt:
„Schünemanns Vorschlag,  jene Kinder und Jugendliche, die Aussicht auf
einen guten Schulabschluss bzw. Ausbildung haben, nicht automatisch
gemeinsam mit ihren Eltern abschieben zu lassen, geht uns nicht weit
genug. Abschiebungen von Schulnoten abhängig zu machen, ist
menschenverachtend. Deshalb lehnen wir eine auf Leistungen basierende
Migrationspolitk ab und fordern ein bedingungsloses Bleiberecht für
alle!“

Mareike Engels, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg sagt:
„In einem breiten Bündnis demonstrieren wir heute für ein
bedingungsloses Bleiberecht. Insbesondere fordern wir als GRÜNE JUGEND
Hamburg: Die Abschaffung der Residenzpflicht, die Novellierung des
Asylbewerberleistungsgesetzes, Schulbildung und medizinische
Versorgung unabhängig des Aufenthaltsstatus, menschenwürdige
Unterbringungen und Begleitung von Asylbewerber_innen.”

Die Demonstration findet am Mittwoch, den 17. November um 17.30 Uhr
auf dem Hachmannplatz statt. Weitere Informationen unter: http://www.jogspace.net/terminleser/events/demonstration-i-bleiberecht-hh.html

Selbstmord in Abschiebehaft

Am Sonntag, den 7. März, hat sich der 17-jährige David nach einem mehrwöchigen Hungerstreik im Zentralkrankenhaus des Hamburger Untersuchungsgefängnisses erhängt. Der minderjährige unbegleitete Flüchtling aus Georgien saß schon seit dem 9. Februar in Abschiebehaft, nachdem er ohne gültige Papiere aufgegriffen wurde. Die Ausländerbehörde plante, ihn nach Polen abzuschieben, wo er einen Asylantrag gestellt hatte.

Zu Davids Selbstmord erklärt Jennifer Broocks, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg: » mehr