GRÜNE JUGEND Hamburg wählt neue Sprecherin und spricht sich gegen ein Tanzverbot an Karfreitag aus

** Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 29. März 2013 **

Auf ihrer Landesmitgliederversammlung am Mittwoch, den 27.03. hat die GRÜNE JUGEND Hamburg Janina Abts (17) zur neuen Sprecherin in den Landesvorstand gewählt. Sie hat sich außerdem gegen ein Tanzverbot an Karfreitag ausgesprochen.

Zu ihrer Wahl erklärt Janina Abts, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Für eine funktionierende Demokratie braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen. Ich freue mich daher darüber, dass mich die Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Hamburg zur Sprecherin gewählt hat. Dieses Jahr wird besonders durch den Bundestagswahlkampf sehr intensiv, aber wir werden uns dieser und anderen Herausforderungen stellen. Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben! Ich hoffe auch auf eine gute Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen.”

Zum Tanzverbot an Karfreitag ergänzt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Auch in Hamburg ist Karfreitag ein sogenannter “stiller Feiertag”, an dem Unterhaltungsveranstaltungen nicht gestattet sind. Es steht für uns außer Frage, dass Menschen die Ausübung ihrer Religion gesetzlich gewährleistet werden muss. Es ist aber unverhältnismäßig, wenn auf der Basis eines religiösen Glaubens allgemeingültige Gesetze geschaffen werden, die die Freiheit Anders- oder Nichtgläubiger einschränkt. Wir fodern daher, dass das sogenannte “Tanzverbot” an Karfreitag abgeschafft wird.”

Atomkraft – Nein Danke!

** Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 11. März 2013 **

Anlässlich des 2. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima fordert die GRÜNE JUGEND Hamburg 100% erneuerbare Energien und eine konsequente, soziale Umsetzung der Energiewende.

Dazu erklärt Tom Rickers, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Die Risiken von Atomkraft sind seit Jahren bekannt. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat uns schon 1986 gezeigt, welche Folgen eine Kernschmelze hat. Die angrenzenden Gebiete sind heute noch unbewohnbar, die dort lebenden Menschen haben lanzeitige gesundheitliche Schäden davongetragen. Im Falle Fukushimas ist dies nicht anders. Trotzdem ist der endgültige Ausstieg in Deutschland von der Merkel-Koalition erst für 2022 geplant. Wir fragen uns allerdings: was ist bis 2022, kann es da nicht zu weiteren Katastrophen kommen? Wir fordern daher einen Atomausstieg deutlich vor dem jetzt angesetzten Termin! Dieser kann nur durch den Umstieg auf 100% erneuerbare Energien gelingen. Die Endlagerung der großen Mengen des tödlichen und giftigen Atommülls bleibt weiterhin ungeklärt. Dazu fordern wir eine ergebnisoffene Suche nach einem sicheren Endlager.”

Männliche Vorherrschaft und Ungleichbehandlung beseitigen – jetzt!

** Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Hamburg vom 08. März 2013 **

Anlässlich des Weltfrauentages fordert die GRÜNE JUGEND Hamburg absolute Gleichstellung jetzt!

Dazu erklärt Lise Känner, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hamburg:

“Dass Männer und Frauen in unserer Gesellschaft nicht gleich behandelt werden, wissen wir schon lange. Frauen wird für gleichwertige Arbeit im Schnitt 21 % weniger bezahlt als Männern, in den Führungsetagen von Unternehmen und Politik befinden sich noch immer überdurchschnittlich viele Männer, obwohl Frauen oft besser qualifiziert sind als Männer. In Deutschland sind vorwiegend Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen und können trotz Vollzeitstelle nicht von ihrer Arbeit leben. Wir fordern: Gleichstellung jetzt!

Die schwarz-gelbe Koalition hat an dieser Stelle auf ganzer Linie versagt. Die Merkel-Koalition hat jedoch nicht nur versäumt, der Diskriminierung von Frauen entgegenzuwirken, sondern die Diskriminierung mit der Einführung des Betreuungsgeldes auch wissentlich unterstützt. Das schwarz-gelbe Rollenbild der Frau ist klar definiert: Frauen gehören an den Herd, nicht in Spitzenpositionen. Die Merkel-Koalition und insbesondere Ministerin Schröder zeigen ein weiteres Mal, wie antiquiert und rückständig sie sind. Eine Regierung, die es nötig hat, vom Verfassungsgericht zurückgepfiffen zu werden, gehört abgewählt und dahin zurück verfrachtet, wo sie hingehört: in die verstaubte Schublade der Kommode mit Dingen, die niemand mehr braucht.

» mehr