Aktuelle Artikel

1.9.2005: Bankenaffäre: Risiken steigen auf 7 Milliarden (Tagesspiegel)


Die Risiken aus den Immobiliengeschäften, mit denen sich die Bankgesellschaft Berlin fast in die Pleite gewirtschaftet hat, sind
offenbar größer als bisher angenommen. Das geht aus einem vertraulichen Papier der Finanzverwaltung hervor. Bei
optimistischer Schätzung wird das Land Berlin mit 4,85 Milliarden Euro in Anspruch genommen. Es können aber auch 7,26
Milliarden Euro werden, die in den nächsten 25 Jahren aus dem öffentlichen Haushalt gezahlt werden müssen.

Bankenaffäre: Risiken steigen auf 7 Milliarden


12.5.2005: Keine Details fürs Parlament (Tagesspiegel)


Immobilienfonds: Senatsbeschluss bis Juni

Werden die Immobilienfonds der Bankgesellschaft aufgelöst? Erhalten die Zeichner eine Abfindung, die das angelegte
Kapital großenteils ersetzt? Bis Anfang Juni will der Senat einen Grundsatzbeschluss fassen. Die Koalitionsfraktionen SPD
und PDS gehen davon aus, dass die Abwicklung der Fonds für das Land Berlin in jedem Fall günstiger ist, als die Risiken
der Bankgesellschaft durch zweifelhafte Immobiliengeschäfte bis 2030 aus dem öffentlichen Haushalt auszugleichen.

Keine Details fürs Parlament


12.3.2005: BANKENSKANDAL Der Untersuchungsausschuss schließt die Beweisaufnahme ab (Tagesspiegel)


Anleger, die um ihre Geldanlage bangen, sollen abgefunden werden. Auch Senat an Einigung interessiert

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Die Bankgesellschaft Berlin will versuchen, ihre geschlossenen Immobilienfonds kurzfristig aufzulösen und die Fondszeichner finanziell abzufinden. Es geht um jene zweifelhaften Geldanlagen, die den Bankenkonzern fast in den Ruingetrieben haben. Am 22. Februar fand eine erste Sondierungsrunde statt, an der die Verwaltungsräte der Fondsgesellschaften, der Fondsverwalter IBV, Vertreter der Bankgesellschaft und deren Immobilientochter IBAG teilnahmen.

BANKENSKANDAL Der Untersuchungsausschuss schließt die Beweisaufnahme ab