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Berichte von unseren Veranstaltungen im November E-Mail
Infoveranstaltung zu den November-Pogromen in Lichtenberg (08.11.2010)
Etwa 17 Menschen kamen am 8. November in die "Linse", um sich den Vortrag zum Jahrestag der "Reichspogromnacht" 1938 anzuhören. Nachdem ein Referent der Antifa Hohenschönhausen das Datum geschichtlich einordnete und an den Biographien mehrerer Lichtenberger Jüdinnen und Juden die lokalen Geschehnisse des Tages umriss, stellte eine Vertreterin der Karlshorster Stolperstein-Initiative ihre Arbeit und die Idee dahinter vor.
Nach der Diskussion schauten wir eine Reportage die die deutschlandweite Dimension der Pogrome verdeutlichte. Die BesucherInnen wurde anschließend auf die Demonstration am folgenden Tag in Moabit hingewiesen, die wir gemeinsam besuchten.

Rundgang zu jüdischem Leben in Karlshorst (13.11.2010)
Bereits zum fünften Mal fand zum Jahrestag der "Reichspogromnacht" ein Rundgang im Bezirk statt. Der diesjährige Rundgang beschäftigte sich mit der Geschichte des jüdischen Lebens im Stadtteil Karlshorst. Auf der Strecke, die verschiedene Stationen auf der Treskowallee, Rheingoldstraße, Marksburgstraße und Hentigstraße anlief, wurde die Geschichte hinter dort verlegten Stolpersteinen vorgestellt. Bevor wird das "UJZ Karlshorst" erreichten, wurde von einer Referentin noch auf das Schicksal zweier junger Karlshorster hingewiesen, die von den Nazis ermordet wurden, weil sie sogenannte "Swingkids" waren. Nach dem Rundgang ließen wir den Tag im UJZ gemütlich ausklingen. Der Rundgang fand ohne bemerkenswerte Zwischenfälle statt.

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Berichte von vergangenen Veranstaltungen E-Mail
Antira-Festival in Hohenschönhausen (18.09.2010)
An 18. September fand auf dem Gelände des Jugendklubs "Arche" in Hohenschönhausen das Antirafest "Livin 'n Concrete" statt. Ab 15:00 Uhr konnten auf dem Hof verschiedene Infostände besucht werden. Auf der Bühne fand ein Kinder- & Familienprogramm statt. Im Anschluss traten die Künstler Tapete (Rap), Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot (Blasnost), MC Molekular (Rap), Le pigeon (Experimenteller Chanson) auf. Zusätzlich gab es eine Feuershow und im Haus einen Kinoraum und die Möglichkeit in einer Shoutbox anonym die eigene Meinung über gesellschaftliche Themen zu äußern. Über den Tag verteilt nahmen etwa 250 Menschen an dem Fest teil.

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Antirassistisches Fußballturnier in Hohenschönhausen (9.10.2010)
Am 09.10.2010 fand schon zum zweiten Mal ein antirassistisches Fußballturnier im Bezirk Lichtenberg statt. Diesmal unter dem Motto des diesjährigen Livin’n concrete „Grenzen auf, grenzenlos, ein Hohenschönhausen für alle“ luden die VeranstalterInnen des Bündnisses nach Alt-Hohenschönhausen in die Sporthalle Leuenberger Straße ein, um gegen Rassismus und Ausgrenzung zu kickern. Ab 14 Uhr traten die Jugendlichen in acht Teams sportlich gegeneinander an. Alle Spiele wurden sehr fair bestritten. Sieger waren die "Ostberliner Kickers" aus dem Jugendklub „Leo’s Hütte“. Es fand auch ein Spiel mit Kindern statt, an dem auch Kinder aus dem Erstauffangslager, welches sich in der Degner Straße befindet, teilnahmen. Abschließend ist zu sagen, dass es allen Beteiligten großen Spaß gemacht hat, den Nachmittag gemeinsam Fußball zu zocken.             

Infocafé "Zwischen Aktionismus und Bedeutungslosigkeit - Nazistrukturen in Lichtenberg" (11.10.2010)
Am 11. Oktober 2010 fand eine Infoveranstaltung zu „Nazistrukturen in Lichtenberg“ im Jugendclub Linse statt. Es wurde über aktive Rechte und Aktionen im Bezirk als auch über die NPD und deren Wahlergebnisse bei der letzten BVV-Wahlen informiert. Aufkommende Fragen wurden beantwortet. Videoschnipsel zu verschiedenen Themen wie dem Weitlingkietz und seiner Geschichte festigten das Hintergrundwissen bei den Anwesenden. Wer sich nach all den Informationen abreagieren musste, dem_der standen ein Kicker und eine Tischtennisplatte zur Verfügung. Zusätzlich gab es Getränke und eine vegane Vokü.

Gedenkstätten-Besuch in Plötzensee (16.10.2010)

Zusammen mit dem VVN-BdA Lichtenberg fuhren wir in die Gedenkstätte Plötzensee. Nach kurzer Begrüßung der TeilnehmerInnen, gab es ein kurzes Input-Referat, sowie eine kurze Lesung eines Zeitzeugen-Berichts von Harald Poelchau und einen Ausschnitt aus "Ästhetik des Widerstands" von Peter Weiß. Nachdem sich alle die Ausstellung in der Gedenkstätte angeschaut haben, wurden in der Gedenkstätte Blumen niedergelegt. Anschließend ging zum gemeinsamen Gespräch bei Kuchen und Kaffee zurück nach Lichtenberg.

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Vorstellungstext in "Unser Blatt 45" erschienen E-Mail
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Kein leichtes Pflaster für Neonazis
Zehn Jahre antifaschistische Arbeit von und mit Jugendlichen in Berlin-Hohenschönhausen

Seit Anfang Juni ist die Antifa Hohenschönhausen (AH) korporatives Mitglied in der Berliner VVN-BdA. Dies ist ein weiterer Meilenstein in der politischen Arbeit unseres Zusammenhangs, einer der ältesten, kontinuierlich bestehenden Antifa-Gruppen Berlins.

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Abuje 33 erschienen E-Mail
Die 33. Ausgabe der Jugendzeitschrift "Abuje" ist erschienen und wurde an Schulen in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf verteilt. Nun ist sie auch digital zu lesen:

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Abuje Nr. 32 erschienen E-Mail
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Bereits im April wurde die "Abuje" Nummer 32 veröffentlicht und in Lichtenberg, Marzahn und Hellersdorf verteilt. Thematisch werden die Benennung des Kurt-Junius-Goldstein-Parks, Fußball-Ultras, der Festival-Sommer und die Debatte um den Extremismus-Begriff beleuchtet.

Sie ist nun als PDF zum Dowloaden bereit.

Zur Finanzierung der nächsten Ausgaben feiern wir am Samstag die:

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ABUJE-SOLIPARTY

22. Mai 2010 - 21:00 Uhr - in den Räumen des Subversiv e.V.

mit den DJs:
Bwana Jafar (Balkan Beats)
DJ Lolek (House)
Das O.W. (Minimal, Techno, Electro)
 
Auto von Linke.-Abgeordneten angezündet E-Mail

Vermutlich Neonazis haben auf das Auto der frauenpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Evrim Baba, in der Nacht zu Freitag einen Brandanschlag verübt. Ein Anwohner sah am frühen Freitagmorgen die Flammen am Reifen des Renault-Cabrio in Lichtenberg, löschte das Feuer und alarmierte die Polizei.

Nach Aussagen des Zeugen flüchtete der dunkel gekleidete Täter auf einem Fahrrad in Richtung Ostkreuz. Laut Polizei muss nach bisherigen Erkenntnissen von einem rechtsextremistischen Motiv ausgegangen werden.
Schon im Vorfeld war das Auto mit Buttersäure angegriffen worden.

 
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