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Neonazis beschädigen linke und interkulturelle Projekte in Lichtenberg |
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Die Zurückhaltung, die Neonazis im Berlin-Wahlkampf in Bezug auf
körperliche Angriffe und Sachbeschädigungen an den Tag legten scheint
nun, gerade nach dem schlechten Wahlergebnis der NPD einem neuen
Aktionismus gewichen zu sein. Innerhalb der letzten Wochen gab es
bereits mehrere Nazi-Aktionen gegen linke und
interkulturelle Projekte im Bezirk.
Am 25.09. wurde die Fassade des
Linke-Büros in der Alfred-Kowalke-Straße mit Teerfarbe beworfen. Dabei
wurde eine Scheibe und das Oberlicht beschädigt. Auf dem Boden wurden
Parolen im Bezug auf das Verbot der HNG gesprüht. Am 29.09. wurden die Stolpersteine in der Weitlingstraße mit Teerfarbe überkippt. Am 07.10. wurden
im Umfeld des UJZ Karlshorst Slogans wie "C4 for reds" und "Antifa aufs
Maul" gesprüht. Es wurden auch NPD-Aufkleber hinterlassen. Auch an das
Linke-Büro in der Ahrenshooper Straße waren NPD-Aufkleber geklebt
worden. Mitarbeiter_innen des NeLi-Treffs entdeckten am Morgen des 10.10.,
dass die Schlösser des Objekts in der Münsterlandstraße, in dem sich
NeLiTreff und Interkulturelles Bildungszentrum befinden, verklebt
worden waren.
Die Lichtenberger Neonazis scheinen nun erneut zur direkten
Konfrontation mit den Projekten überzugehen, die sich im Bezirk gegen
Rassismus, Neonazismus und Antisemitismus engagieren. Eine breite
Solidarisierung mit den Betroffenen ist daher dringend notwendig.
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6. Oktober: Antifa-Memory veröffentlicht |
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Auf der Antifa-Berlin-Sonderseite "Who is who"
befindet sich seit heute ein Memory-Spiel, bei dem mensch sein Wissen
über die Berliner Neonazi-Szene spielerisch testen kann. Es gilt 25
Berliner Neonazis auf Memory-Karten wiederzuerkennen. Ergänzend werden
die Dargestellten mit einem kurzen Portrait dargestellt.
Viel Spaß beim Spielen.
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PM: Massives Polizeiaufgebot und Ingewahrsamnahmen überschatten kraftvolle Antifademo in Lichtenberg |
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Presseerklärung:
Massives Polizeiaufgebot
und Ingewahrsamnahmen überschatten kraftvolle Antifa-Demo Mehr als 300
Antifaschistinnen und Antifaschisten haben heute kraftvoll gegen
einen Nazistützpunkt in der Lichtenberger Lückstraße demonstriert.
Die Demonstration war vom antifaschistischen Bündnis „Nazis auf
die Pelle rücken“ organisiert worden. Der Demonstrationszug
startete 18:30 Uhr am S-Bahnhof Ostkreuz und bewegte sich dann
Richtung Lichtenberg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmten auf
dem Weg antifaschistische Parolen an. |
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weiter …
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„NW Berlin“-Stützpunkt in Lichtenberg Update #2 |
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Bereits
am 22. August wurde hier über den neuen Stützpunkt der Berliner
Struktur „NW Berlin“ berichtet. Hier kommen nun weitere Informationen
über die Nutzung des Objekts, den Trägerverein und Aktionen dagegen.
1) Der Trägerverein Unter dem Namen „Sozial
engagiert in Berlin e.V.“ gründeten die Neonazis im vergangenen Jahr
einen Verein, der „NW Berlin“ seitdem als Tarnverein dient, um Objekte
wie das in der Lückstraße anzumieten. Schon die beiden Vorsitzenden
lassen die Folgerung zu, dass sich in diesem Verein die Schläger der
Berliner Neonaziszene versammeln.
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24. August: Aktionen in Lichtenberg |
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Mittwoch (24.10.) in Lichtenberg: Gegen
sieben Uhr trafen sich am 24. August einige Antifaschist_innen am S-Bhf
Nöldnerplatz und verteilten dort das Lichtenberger "Info
Berlin"-Flugblatt an die Schüler_innen der nahegelegenen OZSs und des
Kant-Gymnasiums. Es kam dabei zu jeder Menge Zustimmung zu den
antifaschistischen Positionen. Die Verteilaktion wurde um acht Uhr ohne
Störung beendet. Es wurden mehrere hundert Flugblätter verteilt.
Donnerstag (11.8.) in Hohenschönhausen: Auch
diese Woche fand in Hohenschönhausen ein Infostand der Kampagne "Nazis
auf die Pelle rücken" statt. Um 18:00 wurde dieses Mal vor dem
Allee-Center in der Landsberger Allee aufgebaut und die
Bürger-Flugblätter der Kampagne in der Feierabendzeit an die
Passant_innen verteilt. Auch dieses Mal gab es sowohl Zuspruch als auch
Ablehnung. Es wurden etliche Flugblätter verteilt.
Mittwoch (10.8.) in Lichtenberg: Am 10.08.2011 kam es im
Rahmen der Kampagne „Nazis auf die Pelle rücken – Antifaschismus
praktisch machen!“ zu einer Verteil- und Plakatier-Aktion in
Berlin-Lichtenberg. Die Antifaschist_innen verteilten Info-Material der
Kampagne, klebten Aufkleber mit linkem Inhalt und „Antifa-Area“-Plakate.
Ein bundesweit bekannter Neonazi, der meinte auf dem Fahrrad
vorbeifahrend zu provozieren, erhielt ein antifaschistischen
Platzverweis.
Mittwoch (3.8.) in Hohenschönhausen: Zur Feierabendzeit versammelten sich am Donnerstag einige
Antifaschist_innen am Prerower Platz in
Hohenschönhausen. Dort wurden die Kampagnen-Flugblätter "Nazis auf die
Pelle rücken" an Anwohner_innen und Passant_innen verteilt.Dabei kam es teilweise zu angeregten Gesprächen über die Situation in
den Bezirken, über die anstehenden Wahlen und die derzeitigen Aktionen
der Neonazis. In der Zeit, die an den beiden Orten verbracht wurde,
verteilten wir jeweils mehrere hundert Flugblätter.
Quelle: Nazis auf die Pelle rücken
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Proteste gegen die NPD-Veranstaltung in Lichtenberg |
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Zwischen 800 und 1000 Menschen haben gestern über den Tag verteilt an unserer Kundgebung und den Protesten gegen die Veranstaltung der NPD in der Max-Taut-Aula teilgenommen. Da das Objekt komplett von AntifaschistInnen umstellt war, konnten die Neonazis nicht über den S-Bhf Nöldnerplatz anreisen und mussten mit Ersatzbussen über Seitenstraßen zum Veranstaltungsort geleitet werden. Es fanden sich etwa 100 Neonazis ein, die sich hauptsächlich aus älteren NPD-Funktionären rekrutierten. Mehrere Durchbruchversuche von Antifas wurden von der Polizei verhindert. Dabei gab es zwei Festnahmen. Wir bitten ZeugInnen, sich beim Berliner Ermittlungsausschuss zu melden (ea-berlin[ät]riseup.net).
Wir danken allen, die sich an den Protesten beteiligt haben.
Eine ausführliche Auswertung folgt in den nächsten Tagen. Antifa Hohenschönhausen, 16. Januar 2011
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