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Jahresrückblick 2011 veröffentlicht |
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Auch dieses Jahr veröffentlichen wir einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Der Text ist eine Zusammenfassung unserer Aktivitäten im Bezirk - im Rahmen des Infocafés und mehrerer Veranstaltungsreihen - und unserer Widerstände gegen die Neonazis im Bezirk:
[Jahresrückblick]
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25.12.2011: Brandanschlag auf Rauch-Haus |
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Am frühen Morgen des 25.11.2011 verübten bisher Unbekannte einen schweren Brandanschlag auf das Wohn- und Kulturprojekt Georg-von-Rauch-Haus. Bei dem Anschlag wurden 14 Menschen, darunter 2 Kinder verletzt. Der Großteil erlitt Rauchgasvergiftungen, zwei Bewohner_innen konnten sich nur durch Sprünge aus dem Fenster retten und liegen nun mit gebrochenen Knochen im Krankenhaus. Allen Verletzten, Bewohnern und Gästen des Rauchhauses gilt unsere Solidarität!
Wer direkt helfen möchte, schaut einfach im Rauchhaus vorbei. Das Haus ist schwer beschädigt. Auch in der kommenden Zeit wird dort Hilfe benötigt.
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09.12. 2011: Heute Naziveranstaltung in Lichtenberg |
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Für den heutigen Abend mobilisiert die Berliner Neonaziszene zu einem
Vortragsabend mit dem sächsischen Neonazi Arne Schimmer.
Es ist davon
auszugehen, dass die Veranstaltung in dem NW-Stützpunkt Lückstraße 58
oder über den Nazitarnverein „Pro Berlin-Lichtenberg e. V.“ abgehalten
wird.
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7.12.2011: Naziversand "Reconquista" gekündigt |
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Wie heute bekannt wurde, hat der Vermieter des Objekts im Genossenschaftsweg 11-19 dem Naziversand "Reconquista" zum Ende des Jahres gekündigt. Nachdem nun seit einiger Zeit schon die Webseite des Versands nicht mehr zu erreichen ist, verlieren die Neonazis auch noch ihre Räume.
Wir werten das als Erfolg der antifaschistischen Initiativen im Bezirk.
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Weiterer Nazi-Tarnverein in Lichtenberg aktiv |
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Berlins Neonaziszene schafft sich mit Tarnvereinen ein zweites legales
Standbein neben der NPD. Hinter unverdächtig klingenden Vereinsnamen wie
„Sozial engagiert in Berlin e. V.“ oder „Pro Berlin-Lichtenberg e. V.“
stecken in Wirklichkeit organisierte Neonazis.
Mit zwei Vereinen tritt das neonazistische Spektrum im Berliner
Bezirk Lichtenberg auf. Ziel, der beim Vereinsregister registrierten
Zusammenschlüsse „Sozial engagiert in Berlin e. V.“ und „Pro
Berlin-Lichtenberg e. V.“ ist es, neben der NPD eine juristische Person
zum Verträge abschließen zu besitzen. Mit diesen Vereinen können
beispielsweise Räume angemietet werden, ohne dass die Vertragspartner
direkt wissen, wer ihnen gegenüber sitzt.
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NSU-Unterstützer-Schriftzüge in Berlin |
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In der vergangenen Woche brachten Neonazis in mehreren Berliner Stadtbezirken gleichlautende Sprüche zur Unterstützung der Nazi-Terrorzelle "NSU" an. In Hohenschönhausen wurde ein solcher Schriftzug am 24.11. in der Konrad-Wolf-Straße Höhe Sportforum gefunden. Er lautete: "Gewalt ist keinem angebohr'n, Gewalt wird provoziert, die "NSU" ist nur die Antwort, auf all den Dreck, der hier passiert!!" Der Schriftzug wurde unverzüglich entfernt. Am S-Bhf. Plänterwald wurde der selbe Schriftzug angebracht, berichtet das Antifaschistische Bündnis Süd-Ost.
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