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Neonazis versuchten das Rathaus zur Angstzone zu machen E-Mail
Pressemitteilung vom 17. Januar 2010 zur „Langen Nacht der Politik“ im Lichtenberger Rathaus

Zum dritten Mal in Folge haben mehrere Dutzend Neonazis die „Lange Nacht der Politik“ am 15. Januar besucht und die Veranstaltung genutzt, um andere Gäste zu bedrohen und auszuspähen. Mehr als 40 Neonazis aus den verschiedenen Spektren hielten sich in den Gängen auf und versuchten Gäste einzuschüchtern.

 
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Lichtenberger Neonazis am Jahresanfang aktiv E-Mail
In den letzten Tagen fielen Lichtenberger Neonazis - allen voran Christian Bentz (1), Sebastian Zehlecke(2) und Stefanie Piehl (4)  - durch mehrere Aktionen im Bezirk und darüber hinaus auf. Piehl und Zehlecke, die ihre Neonazi-Aktivitäten aufgrund von anhängigen Prozessen in den letzten Jahren etwas zurückfuhren und Bentz, der einige Zeit im Gefängnis verbrachte, scheinen nun wieder voll dabei zu sein. Grund genug einen genaueren Blick auf die AktivistInnen zu lenken:

http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//neonazis.jpg

Montag, 4. Januar 2010:

Stefanie Piehl, Sebastian Zehlecke und Christian Bentz versuchen am Treffen des "Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz" teilzunehmen. Sie werden erkannt und der Räumlichkeiten verwiesen.
Quelle: Licht-Blicke

Donnerstag, 7. Januar 2010:
Die Neonazis Sebastian Zehlecke, Christian Bentz und der Hellersdorfer Neonazi Roland Scholz (3) versuchen, als Zuschauer an der Gerichtsverhandlung wegen des versuchten "Bordsteinkicks" an der Frankfurter Allee im Sommer letzten Jahres teilzunehmen. Sie versuchen dabei Informationen über das Opfer, Zeugen und UnterstützerInnen zu sammeln.
Quelle: Indymedia

Freitag, 8. Januar 2010:
Lichtenberger Neonazis, unter ihnen der verurteilte Nazischläger Christian Bentz, stecken in Lichtenberg Mitte Flugblätter, die gegen die ermordeten Kommunisten Liebknecht und Luxemburg hetzen.

Samstag, 9. Januar 2010:
Ein Anti-Antifa (5) versucht TeilnehmerInnen der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration auszuspähen. Er bewegt sich am U-Bhf Lichtenberg (Ausgang Siegfriedstraße) im Demonstrationszug.

Am selben Tag findet in Berlin eine Mobilisierung-Veranstaltung für den, am 1.Mai geplanten, Neonaziaufmarsch statt. An dieser nehmen mehrere dutzend Neonazis teil.

Dienstag, 12. Januar 2010:
Auch der zweite Prozesstag des "Bordsteinkick"-Verfahrens wird von Sebastian Zehlecke und Roland Scholz observiert.
 
Neue Publikationen E-Mail
ABUJE 31 VERÖFFENTLICHT:

Schon Ende November 2009 ist die 31. Ausgabe der "Abuje" erschienen. Sie wurde seitdem an etlichen Schulen in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf verteilt und in Jugendklubs und Bibliotheken ausgelegt.
In dieser Ausgabe wird das OWRO-Haus vorgestellt, es gibt Tipps, wie man bei Schul- oder Arbeitsunlust erfolgreich eine Krankschreibung erreicht und mehrere Texte zu den aktuellen Prozessen und Ermittlungen gegen Linke in Berlin:

http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//abuje31_web_front.jpg


ANTIFA-ABREISSKALENDER 2010:

Pünktlich zur 10 Jahresparty unserer Gruppe haben wir einen Kalender herausgegeben, der seitdem kostenlos verteilt wird. Er ist ein Rückblick auf die letzten 10 Jahre unserer politischen Arbeit. Für alle, die keinen Kalender abbekommen haben, gibt es ihn jetzt hier digital:

http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//kalender.jpg
 
12. Dezember: Kundgebung gegen Residenzpflicht E-Mail
aaBewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht! In Deutschland jedoch gilt seit 1982 die „Residenzpflicht“. Flüchtlinge dürfen den ihnen zugewiesenen Landkreis ohne Erlaubnis nicht verlassen. Tun sie es doch, werden sie mit Bußgeldern oder Gefängnisstrafen bis hin zu einem Jahr Knast bestraft. Tausende Flüchtlinge sind davon betroffen, etwa 100 sind jedes Jahr im Gefängnis, nur weil sie von ihrem Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit Gebrauch gemacht haben. Ziel der Residenzpflicht ist es, das Leben für Flüchtlinge in Deutschland so schwer wie möglich zu machen. Nur in Deutschland existiert solch ein rassistisches Sondergesetz. Residenzpflicht bedeutet Isolation in entlegenen Lagern, rassistische Polizeikontrollen und Kriminalisierung. Die Residenzpflicht muss abgeschafft werden, ohne Wenn und Aber! Es ist höchste Zeit zu handeln! Weitere Informationen gibt es auf Residenzpflicht.info und bei der Initiative gegen das Chipkartensystem.


Samstag, 12. Dezember, 12 Uhr, Alexanderplatz (Weltzeituhr)

 
Neues aus dem Bezirk E-Mail
Auf www.10jahre.blogsport.de gibt es einen kurzen Fotobericht unserer Geburtstagsparty in der "Linse".



Der Radiosender "Fritz" hat im Rahmen der Aktion "Ein Hirn für Nazis" ein Interview mit zwei Vertretern der Antifa Hohenschönhausen geführt.
Das Ergebnis kann hier angehört werden: [Klick]

http://fritz.de/etc/medialib/rbb/frz/bilder/aktuell/2009/november/ein_hirn_fuer_nazis.file.jpg
 
Lichtenberg Antifa History E-Mail
Passend zur Antifa Hohenschönhausen-Geburtstagsparty (27.11. - 20 Uhr - Klub Linse) ist auf dem Begleitblog www.10jahre.blogsport.de ein Rückblick auf die Antifa-Arbeit im Bezirk seit 1998 erschienen. Viel Spaß beim Lesen:


 
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