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4. März 2013 - Infocafé „Sächsische Verhältnisse“ |
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0 Ein Fußballer, mit Hakenkreuz-Tattoo und prügelnde Mitglieder einer verbotenen Kameradschaft – sie wurden freigesprochen. Ein Antifaschist, der mit den Worten „Kommt nach vorne“ zum Umfl ießen einen Polizeikette animiert haben soll, wurde zu fast zwei Jahren Haft verurteilt. Gibt’s nicht? Doch! Diese Rechtsprechung ist unter dem Titel „Sächsische Verhältnisse“ bekannt geworden. Wir haben einen Anwalt und einen Aktivisten eingeladen, die sich seit Jahren gegen den Naziaufmarsch in Dresden und gegen die damit zusammenhängende Repression engagieren.
Ort: JFE Linse (Parkaue 24, S-Bhf Frankfurter Allee) Zeit: 18:30 Uhr
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9. März 2013: Aktionstag gegen Neonaziläden und rechten Lifestyle. |
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Hohenschönhausen: Kundgebung, 12 Uhr, Lindencenter Weißensee: Demo, 14 Uhr, Antonplatz (durch Prenzlauer Berg und Weißensee) Friedrichshain: Demo, 16 Uhr, S-Bhf. Frankfurter Allee
Die Neonazi-Klamottenmarke “Thor Steinar” musste nach erfolgreichen Protesten vor einigen Jahren die Einkaufszeilen der Republik räumen. Seitdem ist das Label auf eigene Läden umgestiegen und hält sich zäh – in Friedrichshain seit 2009 und in Weißensee mit dem “Tønsberg”-Shop seit 2011.
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Erfolgreiche Antira-Versteigerung |
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Die Versteigerung zugunsten des alternativen Brandgutachtens im Fall Oury Jallohs war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Es wurden insgesamt 26 Objekte versteigert. Die Summe, die dabei zusammen gekommen ist wurde inzwischen an die "Oury Jalloh Initiative" überwiesen.
Wer nicht da sein konnte aber die Oury Jalloh Initiative unterstützen will, kann hierhin spenden:
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. Bank für Sozialwirtschaft Kto: 1233 601 BLZ: 100 205 00 Stichwort: Brandgutachten |
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19. Januar 2013: Antira-Soli-Versteigerung |
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Am 13. Dezember wurde ein Dessauer Polizist im Fall des Todes von Oury Jalloh zu einer Geldstrafe verurteilt. Er soll 10.800 € dafür zahlen, dass er den Brandmelder in Jallohs Zelle ignorierte, was zu dessen Tod führte. Ein Hohn für alle Angehörigen und Unterstützer_innen, die von einem Polizeimord ausgehen. Etwa dreimal so teuer war ein alternatives Brandgutachten, das für diesen Prozess angefertigt wurde und die Selbstmordthese widerlegen sollte. Wir wollen die Angehörigen in ihrem Kampf um Gerechtigkeit unterstützen, indem wir Geld für dieses Gutachten sammeln.
Zu diesem Zweck veranstalten wir am 19. Januar 2013 um 21:00 Uhr in der Schreina47 (Friedrichshain) eine Versteigerung, bei der Kunst- und Streetart-Bilder (hier eine Auswahl) unter den Hammer kommen sollen. Kramt also euer letztes Weihnachtsgeld zusammen, sorgt für etwas Farbe an euren Zimmerwänden und steigert mit für einen guten Zweck.
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Lichtenberg 2013 |
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Zur Einstimmung ins Jahr 2013 haben wir unseren Jahresrückblick für das vergangene Jahr veröffentlicht. Er ist hier nachzulesen:

Jetzt auch auf Facebook Antifaschistische Informationen über Lichtenberg, die Veranstaltungen der Antifa Hohenschönhausen, des UJZ Karlshorst und anderer alternativer Locations können nun auch auf Facebook abgerufen werden. Einfach das "Antifa Infoportal Lichtenberg" liken und los gehts.
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Unser Aufruf zur Silvio-Meier-Demonstration |
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Lückstraße 58 endlich schließen! 1 ½ Jahre „NW-Berlin“-Stützpunkt sind genug!
Seit dem März 2011 haben die Berliner Neonazis des Netzwerks „NW-Berlin“ ein Geschäft in der Lückstraße 58 angemietet. Das geschah mithilfe des Tarn-Vereins „Sozial engagiert in Berlin e.V." - vertreten durch Sebastian Thom und David Gudra – über den die Räume von einem unwissenden Vermieter angemietet wurden. Seit der Anmietung finden fast jedes Wochenende Treffen der Lichtenberger Neonazis statt. Transparente, Aufkleber und Plakate werden hier gelagert. So wurde am 20. April 2012 der Geburtstag Adolf Hitlers gefeiert, in der Nacht zum 8. September 2012 löste die Polizei eine Feier auf, weil durch die Straße „Sieg Heil“-Rufe schallten. Das Objekt war in den vergangenen Monaten mehrfach Ausgangspunkt von Angriffen, Bedrohungen und Neonazi-Schmierereien. Nicht selten wurden Soli-Schriftzüge für den Treffpunkt mit Hakenkreuzen unterschrieben. Im Wahlkampf zum Berliner Abgeordnetenhaus lagerte hier die Lichtenberger NPD ihre Wahlmaterialien. Manuela Tönhardt, die Vorsitzende des Lichtenberger NPD-Bezirksverbands, verteidigte während einer BVV-Sitzung sogar die Nazifeier am 20. April.
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