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PM: Proteste gegen Feier am Hitler-Geburtstag im Neonazitreff in der Lückstraße 58 |
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NPD-Landesvorsitzender Sebastian Schmidtke feiert mit
Am Abend des 20.April 2012 versammelten sich bis zu 65 Antifaschist/innen in der Lichtenberger Lückstraße, direkt vor dem Ladengeschäft im Haus Nummer 58, in welchem sich ein Treffpunkt der Berliner Neonaziszene um den „Nationalen Widerstand Berlin“ (NW-Berlin) befindet. Die Kundgebung richtete sich gegen die dort für den Abend geplante Feierlichkeit der Berliner Neonaziszene am Geburtstag von Adolf Hitler.
Zu der Veranstaltung, zu der über Facebook eingeladen worden ist, nahm neben dem bekannten schwedischen Rechtsextremisten Dan Eriksson und dem Anführer der verbotenen Kameradschaft Tor Björn Wild auch der Berliner NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke teil. Die Antifaschist/innen zeigten sich empört, dass die Polizei den Zugang zu der Feier über einen Nebeneingang ermöglichte.
Das Ladengeschäft in der Lückstraße 58 wurde mit dem Tarnverein „Sozial engagiert in Berlin e.V.“ angemietet. Vorsitzender des Vereines ist das vorbestrafte Berliner NPD-Vorstandsmitglied Sebastian Thom. Bei dem Neuköllner Neonazi fand Ende März 2012 eine Hausdurchsuchung statt, die ihn in Zusammenhang mit der neonazistischen Internetseite von NW-Berlin stellt.
Der getäuschte Vermieter des Objektes hatte bereits Ende 2011 den Neonazis gekündigt. Da sie jedoch das Objekt nicht verlassen haben, ist aktuell eine Räumungsklage anhängig. Die Neonazis zeigen sich davon jedoch nicht beeindruckt. Es finden regelmäßig Veranstaltungen statt und sie nutzen den Treff als Ausgangspunkt für Sprüh- und Propagandatouren in den Weitlingkiez. Dadurch wollen sie ein Bedrohungsszenario aufbauen.
Dazu Nico Roth, Sprecher der Antifa Hohenschönhausen: „Diese Feier zeigt die personellen Verbindungen zwischen Berliner NPD und dem gewaltbereiten Kameradschaftsspektrum wie dem Netzwerk „NW-Berlin“. Der Treff in der Lückstraße 58 ist eine Säule dieser Zusammenarbeit mit deutlicher nationalsozialistischer Ausrichtung. Er muss schnellstmöglich geschlossen werden, um die Fortschritte in punkto Rückdrängung von Neonazis im Weitlingkiez nicht zu gefährden. Dafür müssen sich Politik und Zivilgesellschaft einsetzen.“
Kontakt:
Antifa Hohenschönhausen
E-Mail: antifah[at]web.de
Internet: ah.antifa.de
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