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[B] Neonazi-Aktivistin Stefanie Piehl verklagt Antifaschistisches Pressearchiv |
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 Das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (APABIZ) dokumentiert Neonazi-Aufmärsche und Veranstaltungen in Form von Dossiers und Wortprotokollen. Ein solches Protokoll wurde auch über die NPD-Kundgebung am 11. September 2011 in Mitte erstellt. Wegen dieses Dossiers hat die Lichtenberger Neonazi-Aktivistin Stefanie Piehl eine Klage gegen das APABIZ eingereicht.
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Neonazi-Aktivitäten am Samstag in Lichtenberg |
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Am frühen Abend des 4. August wurde eine größere Gruppe Neonazis im und vor der Kneipe "Sturgis" in der Margaretenstraße bemerkt. Die Gruppe wuchs im Laufe des Abends auf etwa 50 Neonazis an, unter ihnen auch der Berliner NPD-Vorsitzende Sebastian Schmidtke. Das "Sturgis" war schon in der Vergangenheit im Zusammenhang mit Neonazi-Aktivitäten aufgefallen.
Später in der Nacht wurde durch die Polizei in einem Fabrikgebäude in der Vulkanstraße ein Neonazi-Konzert mit 50 Gästen aufgelöst. Es handelte sich dabei um die Jahresfeier der Nazi-Rocker-Truppe "Vandalen - Ariogermanische Kampfgemeinschaft".
Bereits am Freitag wurde eine 35-jährige Rassistin festgenommen, der am 1. August auf der Frankfurter Allee einen Mann rassistisch beleidigt und geschlagen hatte.
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Neonazi-Schriftzüge im Weitlingkiez |
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An diesem Wochenende zogen mehrfach Neonazis durch den Weitlingkiez und sprühten dutzende Parolen und über 40 Hakenkreuze an Hauswände und Container. Die selbe Farbe, die für die Hakenkreuze verwendet wurde benutzten die Neonazis auch, um Solidaritäts-Slogans für ihr Nazizentrum in der Lückstraße 58 zu sprühen. Die Schriftzüge und Symbole wurden an den Folgetagen entdeckt und von den Häuserwänden entfernt. Auch im Weitlingkiez gilt: Den Neonazis wird kein öffentlicher Raum geboten! An keiner Wand und nicht auf der Straße!
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Lichtenberger Neonazis verhöhnen die Opfer rechten Terrors |
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Während ein in Hohenschönhausen ansässiger Neonazi-Versand "Killer-Döner"-Shirts vertreiben wollte, Neonazis in Treptow und Hohenschönhausen die NSU-Unterstützer-Parole "Gewalt ist nicht angeboren, Gewalt wird provoziert. Die NSU ist die Antwort auf diesen Dreck der hier passiert." an die Wände schreiben und Schöneweider Neonazis mit "NSU"-Buttons unterwegs sind, grüßen die Lichtenberger Neonazis aus dem Untergrund.
Dieser Aufkleber wurde in den vergangenen Tagen im Weitlingkiez geklebt.
Auf der Seite "Antifa Berlin" ist vor kurzem ein umfangreicher Text erschienen, der den Zusammenhang der militianten Berliner Neonazi-Szene - also nicht zuletzt der Lichtenberger Neonazis - zum Rechtsterrorismus darstellt.
Er ist hier nachzulesen:

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Lichtenberger Neonazis unterwegs |
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Die Lichtenberger Neonazis entwickeln derzeit erneut eine gesteigerte Aktivität. Sie nehmen zusammen mit anderen Berliner Neonazis an überregionalen Aufmärschen teil, organisieren Veranstaltungen in der Lückstraße 58 und betreiben Anti-Antifa-Arbeit, um politische Gegner_innen einzuschüchtern. Hier ein paar Beispiele aus den letzten anderthalb Wochen:
 (21. Januar - Berlin-Mitte, rechts am Transparent: Matthias Hirsch)
13. Januar: Im NW-Stützpunkt Lückstraße 58 findet eine Veranstaltung mit Beteiligung von Berliner Neonazis statt.
14. Januar: Etwa 40 Berliner Neonazis nehmen an dem Aufmarsch in Magdeburg teil, darunter die Lichtenberger Christian Bentz, Björn Wild, Oliver Oeltze und Gesine Hennrich.
15. Januar: Drei Neonazis, unter anderem Christian Bentz, bewegen sich mit Fahrrädern im Umfeld der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration und spähen Teilnehmer_innen aus.
18. Januar: Björn Wild und Christian Bentz nehmen gemeinsam mit Sebastian Schmidtke als Zuschauer an einer Abgeordnetenhaus-Sitzung mit dem Thema "NW Berlin" teil.
19. Januar: Christian Bentz und Sebastian Zehlecke besuchen die Lichtenberger BVV und fotografieren doch Teilnehmer_innen einer Protestkundgebung vor der Max-Taut-Aula.
21. Januar: Ca 20 Neonazis versuchen, an der Verbraucherschutz-Demonstration "Wir haben es satt" teilzunehmen. Die Neonazis Christian Bentz und Björn Wild fotografieren und filmen, wie die Neonazis aus der Demo gedrängt werden.
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09.12. 2011: Heute Naziveranstaltung in Lichtenberg |
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Für den heutigen Abend mobilisiert die Berliner Neonaziszene zu einem
Vortragsabend mit dem sächsischen Neonazi Arne Schimmer.
Es ist davon
auszugehen, dass die Veranstaltung in dem NW-Stützpunkt Lückstraße 58
oder über den Nazitarnverein „Pro Berlin-Lichtenberg e. V.“ abgehalten
wird.
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