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Berlin
Erfolgreiche Antira-Versteigerung E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//versteigerung.jpgDie Versteigerung zugunsten des alternativen Brandgutachtens im Fall Oury Jallohs war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Es wurden insgesamt 26 Objekte versteigert. Die Summe, die dabei zusammen gekommen ist wurde inzwischen an die "Oury Jalloh Initiative" überwiesen.

Wer nicht da sein konnte aber die Oury Jalloh Initiative unterstützen will, kann hierhin spenden:

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
Kto: 1233 601
BLZ: 100 205 00
Stichwort: Brandgutachten
 
"Kameradschaft Tor" on tour? E-Mail
Am vergangenen Wochenende fand in Velten bei Berlin ein Nazi-Fußballturnier mit Kundgebung statt. Die von Sebastian Schmidtke angemeldete Veranstaltung war von Protesten Brandenburger Antifaschist_innen und Veltener Bürger_innen begleitet. An der Veranstaltung nahmen unter anderem die Lichtenberger Neonazis und Mitglieder der verbotenen "Kameradschaft Tor" Björn Wild, Daniel Meinel und Oliver Oeltze teil. Das wurde auch von den Neonazis mithilfe von Kreidezeichnungen nochmal deutlich gemacht. Siehe Foto:

http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//kameradschaft_tor.jpg
(1.v.l. Daniel Meinel, 3.v.l. Björn Wild, rechtes Foto: Oliver Oeltze) 
 
Neonazi-Internetseite "demo-berlin" indiziert E-Mail
Auf Antrag eines Treptow-Köpenicker Verordneten wurde nun die Neonazi-Internetseite "demo-berlin" indiziert. Sie ist nun nicht mehr per Suchmaschine zu erreichen.
Die Internetseite wurde ursprünglich zur Bewerbung der jährlichen Neonazi-Aufmärsche im Rahmen der Kampagne für ein "Nationales Jugendzentrum" eingerichtet. Diese Kampagne wurde bis zu ihrem Verbot von der "Berliner Alternative Süd-Ost" (BASO) um Sebastian Schmidtke betrieben, später vom Neonazi-Netzwerk "NW-Berlin" übernommen.

http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//satt12.jpg

Seit der Indizierung der Webseite von "NW-Berlin" sind die Neonazis bei öffentlichen Kundgebungen auf ihren Transparenten mehrfach auf "demo-berlin" ausgewichen. Die Internetadresse wurde zu diesem Zweck auf die Inhalte von "NW-Berlin" umgeleitet.
Dieser Trick zur Umgehung der "NW-Berlin"-Indizierung ist ihnen nun mit der neuerlichen Indizierung genommen worden.  
 
7. Juli 2012: Antifa-Demo in Schöneweide E-Mail

Im Juli findet in Schöneweide eine Antifa-Demo statt. Die Demo wird vom S-Bhf aus durch den Kiez ziehen und thematisiert neben den dort ansäßigen Nazistrukturen auch die rassistische Hegemonie im Kiez. An dem Wochenende kann Sebastian Schmidtke auf das einjährige Bestehen seines Naziladens "Hexogen" zurückschauen. Den Aufruf zur Demonstration findet ihr hier.

Antifa Demo: 7.7 | 17 Uhr | S-Bhf. Schöneweide
 
Neonazi verliert Brieftasche bei Attacke auf einen Jugendklub in Köpenick E-Mail
Anfang des Monats wurden in Berlin erneut mehrere linke und alternative Wohn- und Kulturprojekte sowie Privatwohnungen von Neonazis des Netzwerks "NW-Berlin" mit Hakenkreuzen und Schriftzügen besprüht. Ein Ziel der Aktionen war der Köpenicker Jugendklub "Haus der Jugend", bei dem Sprühereien hinterlassen wurden und der Briefkasten mit Böllern zerstört wurde.
Scheinbar verlor einer der beteiligten Neonazis bei der Flucht über den Zaun seine Brieftasche. Sie wurde am folgenden Tag gefunden und der Polizei übergeben. Bei dem Täter handelt es sich um keinen Umbekannten. Es ist des NPDlers Alf Börm aus Mecklemburg-Vorpommern. Er sitzt für die NPD in einem Regionalparlament und ist Vorsitzender der JN in seinem Bundesland. Vor deren Verbot war er „Einheitsführer“ der verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ in Niedersachsen. Sein Vater ist der Manfred Börm, der Leiter der Sicherheitsstrukturen der Bundes-NPD.
Schon in den vergangenen Monaten gab es Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit dem Neonazi-Netzwerk "NW-Berlin", bei denen gegen den Berliner NPD-Vorsitzenden Sebastian Schmidtke, sowie gegen die Neuköllner Sebastian Thom (ebenfalls NPD-Vorstand) und Patrick W. ermittelt wurde. Laut Polizei wurden etliche Beweismaterialien sichergestellt.

Mehr dazu auf Blick nach rechts.
 
"Erneut Razzia gegen Berliner NPD-Chef" (Publikative.org) E-Mail
Nach dem Bekanntwerden des NSU-Terrors, der Debatte über ein NPD-Verbotsverfahren sowie dem Ende der Zusammenarbeit zwischen Inlandsgeheimdienst und führenden rechtsextremen Parteifunktionären laufen immer wieder Razzien gegen Neonazi-Strukturen. Heute war erneut der Berliner NPD-Chef betroffen.

(...)

Die Antifa Hohenschönhausen berichtete über Schmidtkes Werdegang in der rechtsextremen Szene:

Schmidtke hat einen politischen Werdegang vom „Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS)“ über den „Märkische Heimatschutz (MHS)“ – eine Bruderorganisation des „Thüringer Heimatschutzes (THS)“, dem die Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)“ entstammten – über die 2005 verbotene Kameradschaft „Berliner Alternative Süd-Ost“ (BASO) hin zum Neonazi-Netzwerk „Nationaler Widerstand Berlin (NW Berlin)“ hingelegt. Da dieser Personenkreis inzwischen einen wesentlichen Teil der strukturellen Arbeit der Berliner NPD übernimmt, war es nur folgerichtig, dass einer von ihnen den Berliner NPD-Vorsitz antritt.

Und abschließend kommentierten die Antifas treffend: “Wir halten nichts davon, zu skandalisieren, dass der Berliner NPD-Verband jetzt „von Nazis unterwandert“ wird. Gerade in Berlin war noch nie ein organisatorischer oder ideologischer Unterschied zwischen den Parteikadern und den Neonazis aus dem Kameradschafts-Spektrum zu erkennen.” Die NPD gerät damit weiter unter Druck, bei einem möglichen neuen Verbotsverfahren dürften die Hass-CDs aus der Parteizentrale sicherlich wieder auftauchen.

(weiterlesen)
 
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