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4. März 2013 - Infocafé „Sächsische Verhältnisse“ E-Mail
0http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//februar-maerz_web.jpgEin Fußballer, mit Hakenkreuz-Tattoo und prügelnde Mitglieder einer verbotenen Kameradschaft – sie wurden freigesprochen. Ein Antifaschist, der mit den Worten „Kommt nach vorne“ zum Umfl ießen einen Polizeikette animiert haben soll, wurde zu fast zwei Jahren Haft verurteilt.
Gibt’s nicht? Doch! Diese Rechtsprechung ist unter dem Titel „Sächsische Verhältnisse“ bekannt geworden. Wir haben einen Anwalt und einen Aktivisten eingeladen, die sich seit Jahren gegen den Naziaufmarsch in Dresden und gegen die damit zusammenhängende Repression engagieren.

Ort: JFE Linse (Parkaue 24, S-Bhf Frankfurter Allee)
Zeit: 18:30 Uhr

 
9. März 2013: Aktionstag gegen Neonaziläden und rechten Lifestyle. E-Mail
Hohenschönhausen:
Kundgebung, 12 Uhr, Lindencenter
Weißensee:
Demo, 14 Uhr, Antonplatz (durch Prenzlauer Berg und Weißensee)
Friedrichshain:
Demo, 16 Uhr, S-Bhf. Frankfurter Allee

Die Neonazi-Klamottenmarke “Thor Steinar” musste nach erfolgreichen Protesten vor einigen Jahren die Einkaufszeilen der Republik räumen. Seitdem ist das Label auf eigene Läden umgestiegen und hält sich zäh – in Friedrichshain seit 2009 und in Weißensee mit dem “Tønsberg”-Shop seit 2011.


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22. April 2013 - Infocafé - Gespräch mit Angehörigen von unter Stalin verfolgten deutschen Antifasch E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//februar-maerz_web.jpgMitglieder des Arbeitskreises zum Gedenken an die in der sowjetischen
Emigration verfolgten, deportierten und ermordeten deutschen Antifaschist_
innen bei der Berliner VVN-BdA haben am 25. Juli 2012 die Namen
von über 750 in den Jahren 1937/38 umgebrachten Antifaschist_innen
verlesen. Neben viel Zustimmung gab es auch Proteste und Streit,
dass öffentlich an diese Menschen erinnert und ihrer gedacht wurde.
Mit: Wolfgang Linke, dessen Vater 1938 erschossen wurde, seiner Tochter Marina und Hans Coppi (Mitglieder des Arbeitskreises)

Ort: JFE Linse (Parkaue 24, S-Bhf Frankfurter Allee)
Zeit: 18:30 Uhr

 
Infoveranstaltung und Soligala für Tim E-Mail
WIR SIND ALLE DRESDEN NAZIFREI
11.02.2013 - 19:00 Uhr
Festsaal Kreuzberg

Soligala.pngEinen Monat vor den antifaschistischen Blockade-Aktionen zum 13. Februar in Dresden versucht die sächsische Justiz Aktivist_innen einzuschüchtern und den Widerstand gegen Naziaufmärsche zu kriminalisieren. Richter Hlavka verurteilte den Antifaschisten Tim wegen vermeintlicher „Rädelsführerschaft bei besonders schwerem Landfriedensbruch“ ohne konkrete Beweise zu 22 Monaten Haft- ohne Bewährung. In dem politisch motivierte Urteil wird dem Aktivisten lediglich vorgeworfen Megafondurchsagen gemacht zu haben.
Am 11.02 wird mit einer Infoveranstaltung um 19 Uhr über das Urteil informieren und zum aktuellen Stand der Mobilisierung in Dresden berichten. Es wird auch Buskarten nach Dresden am 13.Februar geben, um an dem Mahngang Täterspuren und den Anti-Nazi-Blockaden teilzunehmen. Die Karten sind auch im Red Stuff, Waldemarstr 110 erhältlich.
Ab 20 Uhr wird es eine Soligala für Tim geben. Euch erwarten Tombola, Live-Musik, Filme und die Möglichkeit Solidarität zu zeigen.

Mehr Infos: Avanti Berlin
 
Infocafé: 18. Februar - Nazis in Schöneweide - Ein berlinweites Problem E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//infocafe_januarfebruar2013_a-1.jpgMit der Nazikneipe „Henker“ und dem Militaryladen „Hexogen“ haben sich die Schöneweider Neonazis Standbeine geschaffen, die den Kiez attraktiv für die gesamte Berliner Naziszene macht. So gibt es inzwischen in der Gegend nicht nur Nazi-WGs, Übergriffe, Propaganda und regelmäßige Veranstaltungen, auch siedeln sich weitere Neonazis mit Geschäften und Kneipen hier an. Dass die Anwohner_innen vielfach die Neonazi-Nachbar_innen nicht als Problem wahrnehmen, verschlimmert die Situation zusätzlich. Wir haben uns Antifaschist_innen aus dem Bezirk eingeladen, die über die Situation und geplante Gegenaktionen sprechen.

Eine Veranstaltung von: Antifa Hohenschönhausen

Ort: JFE Linse (Parkaue 25 Anfahrt über S-Bhf Frankfurter Allee oder Tram M13 und 16 bis „Rathaus Lichtenberg“)
Zeit: 18. Februar 2013 - 18:30

Danach gibt es vegane Vokü. 
 
19. Januar 2013: Antira-Soli-Versteigerung E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//versteigerung.jpgAm 13. Dezember wurde ein Dessauer Polizist im Fall des Todes von Oury Jalloh zu einer Geldstrafe verurteilt. Er soll 10.800 € dafür zahlen, dass er den Brandmelder in Jallohs Zelle ignorierte, was zu dessen Tod führte. Ein Hohn für alle Angehörigen und Unterstützer_innen, die von einem Polizeimord ausgehen.
Etwa dreimal so teuer war ein alternatives Brandgutachten, das für diesen Prozess angefertigt wurde und die Selbstmordthese widerlegen sollte. Wir wollen die Angehörigen in ihrem Kampf um Gerechtigkeit unterstützen, indem wir Geld für dieses Gutachten sammeln.

Zu diesem Zweck veranstalten wir am 19. Januar 2013 um 21:00 Uhr in der Schreina47 (Friedrichshain) eine Versteigerung, bei der Kunst- und Streetart-Bilder (hier eine Auswahl) unter den Hammer kommen sollen. Kramt also euer letztes Weihnachtsgeld zusammen, sorgt für etwas Farbe an euren Zimmerwänden und steigert mit für einen guten Zweck.
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Infocafé: 14. Januar - Lesung: „Neue Nazis - Jenseits der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten" E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//infocafe_januarfebruar2013_a-1.jpgDie extreme Rechte in Deutschland hat sich in den letzten Jahren zugleich radikalisiert und verbürgerlicht. Mit den »Autonomen Nationalisten« ist eine junge und äußerst gewaltbereite Strömung entstanden. Am gemäßigten Rand erstarkten die Rechtspopulisten. Gruppen wie »Pro Deutschland« und »Die Freiheit« versuchen mit islamophoben Inhalten an nationalkonservative und bürgerliche Positionen anzuknüpfen – und »die Partei zum Sarrazin-Buch« zu werden. Ein Autor des Buchs liest aus diesem und spricht über die Entwicklungen in der Neonaziszene.

Eine Veranstaltung von: Antifa Hohenschönhausen

Montag, 14. Januar 2013
Start: 18:30 Uhr
Ort: JFE Linse (Parkaue 25)
 
Infocafé: 3. Dezember - Filmabend "Kaufen für die Müllhalde" E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//276547_492524787439028_1003688154_n.jpgHeute zeigen wir euch eine Dokumentation, welche die "geplante Obsoleszenz" von Konsumgütern thematisiert. Geplante Obsoleszenz bedeutet eine gezielte Beschränkung der Lenensdauer von Produkten wie zum Beispiel Glühlampen, Druckern oder Nylonstrümpfen. So kann eine stetige - und für die herstellenden Unternehmen profitable - Nachfrage nach diesen Produkten gewährleistet werden. Exemplarisch wird hier das kapitalistische Produktionssystem jenseits von Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Bedarfsorientierung aufgezeigt.

Eine Verantstaltung des UJZ-Infocafé-Team.

Date:
03.12.12 // 18:30 // UJZ-Karlshorst
(Hönower Str. 30, 10318 Berlin, U Tierpark/S Karlshorst)

Danach gibt es Vokü, Bierchen und Kicker.
 
17. Dezember 2012 - Infocafé: Jahresrückblick-Kneipenquiz E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//276547_492524787439028_1003688154_n.jpgDas antifa-politische Jahr 2012 ist Thema unseres diesjährigen Kneipenquiz in der Linse. Bei kühlen Getränken und leckerem Essen wird es um die wichtigen Fragen des letzten Jahres gehen. Mit Bilder- und Text-Rätseln, Wissensfragen und Videoschnipseln werden wir einen unterhaltsamen und politischen Quiz-Abend zelebrieren. Findet euch in Teams zusammen und versucht den Quiz-Pokal zu erobern.

Eine Veranstaltung der Antifa Hohenschönhausen

Date:
17.12.2012 // 18:30 Uhr // JFE Linse

Es gibt vegane VoKü.
 
19. November - Infocafé: Antiziganismus - eine Einführung in die Begrifflichkeit E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//276547_492524787439028_1003688154_n.jpgMan muss nicht bis zu den Pogromen von Rostock-Lichtenhagen zurückgehen, um in Deutschland antiziganistische Ressentiments zu finden. Die Diskussionen um campierende Familien im Görlitzer Park, um Mietnomad_innen in Neukölln und Bettlerinnen in der U-Bahn sind geprägt von Vorurteilen, die Sinti und Roma tagtäglich entgegenschlagen. In vielen Ländern Europas, wie Tchechien, Ungarn und dem Kosovo sehen sie sich gesellschaftlicher Ausgrenzung, Armut sowie Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt und einem aggressiven Mob aus Neonazis und Anwohner_innen gegenüber.
Die Ressentiments sitzen tief und lassen sich bei Bedarf aktivieren. Wir haben Vertreter_innen von Amaro Drom eingeladen, die uns eine Einführung in die Thematik geben werden und für Fragen zur Verfügung stehen.

Eine Veranstaltung der Antifa Hohenschönhausen

Date:
19.11.2012 // 18:30 Uhr // JFE Linse

Im Anschluss gibt es vegane VoKü.
 
10. November: Rundgang in Hohenschönhausen E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//rundgang2012b.jpg
 
Auf zur Silvio-Meier-Demonstration (24.11.2012) E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//2012_11_lueckflyer_sm_gr.jpg
 
Samstag, 13. Oktober - Flüchtlingsmarsch in Berlin E-Mail
Bundesweite Demonstration des Refugee Protest March to Berlin

Unter dem Motto „Willkommen in Berlin! Für einen menschenwürdigen Aufenthaltsstatus in Deutschland! Asyl und Bewegungsfreiheit sind keine Privilegien, sondern Menschenrechte!“ wird am 13.10. eine bundesweite Demonstration stattfinden, die um 15 Uhr am Oranienplatz beginnen und mit einer Abschlusskundgebung vor dem Bundestag enden wird.



Damit sollen noch einmal die Forderungen der bundesweit protestierenden Flüchtlinge an Öffentlichkeit und Politik getragen werden, von denen die zentralsten lauten: Abschiebestopp, Abschaffung der Residenzpflicht, Abschaffung der Flüchtlingslager!

 
27. Oktober - Halloween-Soliparty E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//halloween_web.jpgAuch dieses Jahr veranstaltet die Antifa Hohenschönhausen wieder eine Halloween-Party zur Finanzierung ihrer politischen Projekte. Sie findet dieses Mal im ZGK Scharni (Scharnweberstraße 38, Friedrichshain) statt.
Musikalisch werden euch folgende DJs unterhalten:
The 3rd Floor (Disco, Pop, House)
DJ K.Atze (90‘s Trash)
NoPopNoStyle (80s, Trash, Schenkelklopfer)
O.F. (Drum‘n‘Bass, Rasant Records)

Termin:
27. Oktober 2012
21 Uhr
SGK Scharni

Kostümierung ist gern gesehen.
 
Infocafé: 15. Oktober - Der "Nationalsozialistische Untergrund" E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//infocafe_sepokt_web.jpgZusammen mit einem Referenten des Antifaschischistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin (APABIZ) wollen wir einen Überblick über die bisherigen Erkenntnisse zum Naziterror des NSU und deren Vernetzung in die bundesweite Neonazisszene geben.

Eine Veranstaltung der Antifa Hohenschönhausen im Rahmen des Emanzipatorischen Infocafés "Manic Monday"

Im Anschluss gibt es vegane Vokü

15. Oktober 2012 - 18:30   
JFE "Linse" (Parkaue 24, Lichtenberg, Nähe S-Bhf Frankfurter Allee)
 
Infocafé: 17. September - Lesung "Ausbruch der Spanienkämpfer aus dem Geheimgefängnis“ E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//infocafe_sepokt_web.jpgLesung: Jonny Granzow
„1943 in Castres/Südfrankreich - Ausbruch der Spanienkämpfer aus dem Geheimgefängnis“

In einem geheim gehaltenen Provinzgefängnis sind Antifaschist_innen aus 18 Ländern inhaftiert. Spanienkämpfer_innen, im Bund mit anderen Häftlingen, setzen alles auf eine Karte, und am 16. September 1943 gelingt 35 von ihnen ein spektakulärer Massenausbruch aus dem Gefängnis. Beschrieben wird der Ausbruch und welche Netze ihnen die Rückkehr in den Widerstand ermöglichten.
Eine Veranstaltung von: Antifa Hohenschönhausen und VVN-BdA Lichtenberg

17. September 2012
18:30
JFE Linse
 
Infocafé: 3. September 2012 - Mobi gegen den Naziaufmarsch in Potsdam E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//infocafe_sepokt_web.jpgTHEY SHALL NOT PASS!  - Mobi gegen den Naziaufmarsch in Potsdam
Am 15. September wollen Neonazis in Potsdam einen Aufmarsch unter dem Motto „Wir arbeiten – Brüssel kassiert“ ab dem Hauptbahnhof durchführen. Angemeldet wurde er vom NPD-Kreisverband Havel/Nuthe. Antifaschist_innen aus Potsdam werden uns über die Gegenaktivitäten an dem Tag informieren und einen Überblick über die Neonaziszene in der Nachbarstadt geben.
Eine Veranstaltung von: UJZ Karlshorst

3. September 2012
18:30
UJZ Karlshorst
 
8. September 2012 - Kundgebung in der Lückstraße E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//lueck_web2012.jpgSamstag, 8. September, 13:00 Uhr
Lückstraße / Emanuelstraße

In der Lichtenberger Lückstraße 58 haben Neonazis ein Ladengeschäft angemietet. Über den Tarnverein „Sozial engagiert in Berlin e.V.“ mieteten die Neonazis vom „Nationalen Widerstand Berlin“ das Geschäft von dem ahnungslosen Vermieter.
Seitdem finden dort Nazitreffen und Veranstaltungen statt. Hier werden Flugblätter, Transparente und Plakate gelagert, z.B. die Wahlplakate der Lichtenberger NPD. Regelmäßig finden von hier aus Propagandatouren, Bedrohungen und Übergriffe statt.
Zeit, dagegen aktiv zu werden. Wir fordern: Lückstr. 58 schließen!

Seit der Eröffnung des Nazistützpunkts gibt es Proteste von Anwohner_innen und Antifaschist_innen. Am 20. April 2012 protestierten 50 Menschen gegen eine Nazi-Feier am Hitler-Geburtstag in der Lückstraße. Der Vermieter hat den Neonazis gekündigt, im September steht der Prozess an. Wir wollen mit dieser Kundgebung unserer Forderung nach Schließung Nachdruck verleihen.

Livemusik mit:
Olaf Ruhl (Jiddische Lieder und Geschichten)
Hils aka der Tantramann (Freestyle Hiphop)
und weiteren

Infostände, Redebeiträge und Infotafeln

Organisiert von:
Antifa Hohenschönhausen
VVN-BdA Berlin und Lichtenberg

http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//flyer_aktionstag-web.jpgIm Rahmen von:
8. September - Aktionstag gegen Neonazistrukturen in Berlin:

12:00 - Kundgebung in Friedrichshain (www.antifa-fh.de.vu)
"Es bleibt dabei: Wir wollen keinen Thor-Steinar in Friedrichshain!"
(U-Bhf. Frankfurter Tor)

15:00 - Fahrradkorso in Schöneweide (http://uffmucken-schoeneweide.de/)
Facebook: https://www.facebook.com/events/387066704693243/
"Uffsatteln gegen Nazis! Fahrradtour gegen Nazistrukturen und Rassismus in Schöneweide und Köpenick! (S-Bhf. Schöneweide, Cajamarcaplatz)

16:00 - Hiphop-Konzert in Rudow (http://zeitzuhandeln.antifa.cc/)
Facebook: https://www.facebook.com/events/114624272018880/
"Solidarität mit den vom neonazistischen Terror Betroffenen!"
(U-Bhf. Rudow)
 
20. August 2012 - Infocafé: Lesung "Entschwörungstheorie. Niemand regiert die Welt!" E-Mail
Die Verfolgung von Kommunist_innen und Jüd_innen in der UdSSR unter StalinDie Illuminaten sind entzaubert - Niemand regiert die Welt. Doch Verschwörungstheorien können gefährlich werden, wenn sie ein Erklärungsmuster bieten, das im momentanen gesellschaftlichen und politischen Klima gerade gut ankommt. Dann werden solche Theorien zum Allgemeingut und auch von breiten Schichten der Bevölkerung geglaubt. Aktuelles Beispiel wären die millionenfach gelesen Theorien zu den 9/11-Anschlägen auf das World-Trade-Center. Ein beklemmend erfolgreiches Beispiel ist der Antisemitismus der Nationalsozialisten. Er enthielt eine klassische Verschwörungstheorie, die schliesslich zum Holocaust führte. Aber auch wenn man im Bekennerschreiben zu den Anschlägen in London vom 7. Juli 2005 liest, dass die Attentäter von der «zionistisch kontrollierten britischen Regierung» sprechen, so ist das ein uralter verschwörungstheoretischer Topos, wonach von der Londoner City aus die Welt beherrscht wird.
Der Autor Daniel Kulla stellt im Rahmen des Infocafés sein Buch "Entschwörungstheorie" vor.

Eine Veranstaltung von: Antifa Hohenschönhausen
Im Rahmen des Infocafés "Manic Monday". www.alkalij.org
 
16. Juli 2012 - Infocafé: Oury Jalloh, das war Mord! E-Mail
Die Verfolgung von Kommunist_innen und Jüd_innen in der UdSSR unter StalinAm 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh, an den Händen und Füßen gefesselt, in einer Dessauer Polizeiarrestzelle. Während die Polizei behauptete, dass Jalloh sich selbst angezündet habe, werfen Angehörige und Freunde Jallohs den Beamt_innen vor, den Verhafteten ermordet zu haben. Die Forderung nach vollständiger Aufklärung des Falls scheiterte bislang an einer Mauer des Schweigens der diensthabenden Beamt_innen. Demonstrationen und Kundgebungen der Freund_innen Jallohs und politischer Unterstützer_innen wurden in den vergangenen Jahren wiederholt brutal von der Polizei angegriffen.
Wir haben uns Vertreter_innen der Initiative "Break the silence" aus Dessau eingeladen, um mit ihnen über den Fall und die gerichtliche Aufarbeitung zu reden.

Eine Veranstaltung von: Antifa Hohenschönhausen
im Rahmen des Infocafés "Manic Monday" in Lichtenberg
 
18. Juni: Veranstaltung - "Antisemitismus im Fußball" E-Mail
Die Verfolgung von Kommunist_innen und Jüd_innen in der UdSSR unter Stalin18. Juni 2012 - 18:30 Uhr - JFE Linse (Parkaue 25, Nähe S-Bhf Frankfurter Allee / Tram M13 und 16 bis "Rathaus Lichtenberg")

In der politischen Auseinandersetzung mit Fußball geht es meist um Themen wie Nationalismus, Rechtradikalismus oder Sexismus. In unserer Veranstaltung wollen wir uns mit einer anderen Problematik im Fußballstadion beschäftigen, nämlich Antisemitismus unter Fußballfans. Dieser zeigt sich nicht nur durch antisemitische Beleidigungen wie beim Dynamo Dresden, sondern auch unterschwelliger. Eingeladen haben wir einen Referenten, welcher aufzeigt, dass antisemitische Stereotype im Fußball eine der ältesten gebräuchlichen Formen sind, um gegnerische Spieler, Schiedsrichter, Mannschaften oder Fans zu diskreditieren und zu diskriminieren.

 
16. Juni: Skatejam in Schöneweide E-Mail

In direkter Nähe zum S-Bhf. Schöneweide findet am 16. Juni umsonst & draußen eine Skate- und Graffiti Jam statt. Ab 14 Uhr erwarten euch dort Workshops, Live-Acts, Infostände und vieles mehr... Die Skate- und Graffiti Jam bildet den Auftakt für die "Turn left - smash right"- Aktionen gegen Nazistrukturen in Schöneweide. Hier könnt ihr euch den Flyer dazu herunterladen.


16.6 | ab 14 Uhr | Hasselwerderstr. (Nahe S-Bhf. Schöneweide)

 
Reihe: "You'll never walk alone!" E-Mail

Zusammen für eine antifaschistische Fußballkultur!

Anlässlich der Fußball-EM 2012 haben wir uns entschlossen zusammen mit Siempre Antifascista eine Veranstaltungsreihe zu Fussball und seiner sozialen und politischen Dimension zu organisieren. Hier die Veranstaltungen im Überblick:

14.06. | 20.00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78)

Sexismus im Fußball

18.06. | 19.00 Uhr | Linse (Parkaue 25)
Antisemitismus im Fußball
(eine Veranstaltung der Antifa Hohenschönhausen)

21.06. | 20.00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstr.10a)
Homophobie ins Abseits stellen

23.06. | 12.00 Uhr | Sporthalle Leuenbergerstr. 5 (Hohenschönhausen)
Antifaschistisches Fußballturnier

28.06. | 20.00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkastellerstr. 78)
“Ganz entspannt in schwarz-rot-gold?” – Nationalismus im Fußball

29.06 | 19.00 Uhr | New Yorck (Mariannenplatz)
Vernissage: “Tatort Stadion II – Fußball und Diskriminierung”

 
17. Juni: NPD-Kundgebung in Friedrichshain E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//flyer_17062012web.jpgAm 17. Juni um 12 Uhr will die Berliner NPD am Strausberger Platz in Friedrichshain eine angebliche Gedenkkundgebung unter dem Motto „Damals wie heute – Freiheit muss erkämpft werden“ abhalten. Angeknüpft werden soll an den 17. Juni 1953 als Arbeiter_innen in der DDR, ausgehend von der Großbaustelle Stalinallee (die heutige Karl-Marx-Allee) gegen zu hohe Normen streikten.
Immer wieder versuchen die Berliner Neonazis historische Daten für sich zu besetzen und nationalistisch umzudeuten. Die tatsächlichen Geschehnisse spielen dabei keine Rolle. Es geht der NPD nur darum ihre nationalistische Hetze auf die Straße zu tragen und über historische Ereignisse Sympathisant_innen zu gewinnen.
Schon im letzten Jahr wurden ähnliche Kundgebungen der NPD am Rosa-Luxemburg-Platz und von „Pro Deutschland“ am Frankfurter Tor durch entschlossenen Protest zum Desaster. Daran wollen wir nun anknüpfen und rufen zu kreativen und ungeordneten Gegenprotesten auf.
Da NPD-Demonstrationen in Berlin in letzter Zeit durch Bockaden immer wieder verhindert wurden, versuchen sie jetzt durch stationäre Kundgebungen einer Blockade der Route zuvor zukommen und bleiben gleich an einem Ort stehen. Lasst uns ihnen auch dies Konzept vermiesen! Kein Platz für Nazis! Neonazis entschlossen entgegentreten!

Kommt alle am Sonntag, den 17. Juni ab 11 UHR zur Gegenkundgebung am Strausberger Platz im Friedrichshain.

>>> Kopiervorlage Flyer als PDF + Initiative-gegen-rechts.de

 
9. Juni: Gedenktag in Rummelsburg E-Mail
Arbeitsscheu_2012a_large9. Mai 2012 - 16:00 Uhr - Hauptstraße 8
zwischen Hildgard-Marcusson-Straße und Georg-Löwenstein-Straße. Anfahrt: Tram 21 bis Kosanke-Siedlung oder S-Bhf Rummelsburg (Fußweg ca.10 min)

WIR ERINNERN UND GEDENKEN!
Am 13. Juni 2012 jährt sich zum 74. Mal die Durchführung der Aktion „Arbeitsscheu Reich“ durch die Kriminalpolizei, die symptomatisch für den Beginn der offiziellen „Asozialenverfolgung“ durch das Nazi-Regime steht. Sie stellte die Legalisierung einer jahrelang zunehmenden Ausgrenzungs- und Entrechtungspolitik durch Stigmatisierung und Kriminalisierung sogenannter sozialer Randgruppen dar. Betroffene waren zum Beispiel Obdachlose, Bettler_ innen, Prostituierte, Homosexuelle, Sinti und Roma, Alkoholiker_innen …, die u. a. als „Unangepasste“, „Un- bzw. Minderwertige“, „Unnütze“, „Arbeitsunwillige“ bzw. „Volks- bzw. Gemeinschaftsfremde“ gebrandmarkt wurden. Unter den Nazis bedeutete dies für Zehntausende, der als „Asoziale“ stigmatisierten Menschen Verfolgung, Sterilisation, Gewahrsamnahme bis hin zur Zwangsarbeit und Ermordung in Konzentrationslagern.

Programm
Redebeiträge von:
Ilse Heinrich, Zeitzeugin
Thomas Irmer, Historiker
N.N., Amaro Drom e.V.
AK 08. Mai Berlin-Lichtenberg
N.N., Bündnis „Niemand ist vergessen“
Dirk Stegemann, AK Marginalisierte
N.N., Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ-Uckermark“
Susanne Doetz, Gastwissenschaftlerin am Institut für Geschichte der Medizin

Musik
Alex, Straßenmusiker
Singender Tresen (angefragt)
Rezitationen
Gina Pietsch, Sängerin, Schauspielerin und Brecht-Interpretin
Organisation
Dirk Stegemann / Lothar Eberhardt AK „Marginalisierte – gestern und heute!“

mehr unter:
AK Marginalisierte
 
9. Juni 2012 - Schöneweide "Uffmucken gegen Neonazis" E-Mail
Am 09. Juni 2012 wird auf dem Jugendschiff am Kaistersteg ab 19 Uhr ein Open Air Konzert des “Uffmucken” – Bündnis stattfinden.

LIVEONSTAGE (ab 19 Uhr)

Easy Skankin Soundsystem
Sookee
Oralic Soundmachines

Außerdem wird es Infostände, Food&Drinks geben.

Mehr Infos auf: uffmucken-schoeneweide.de
 
Samstag, Soliparty für die Abuje E-Mail
http://www.jpberlin.de/antifahsh/images//2.6web_1.jpg02.06.2012 - 21 Uhr - La Casa

Die DJs Suburban Boy, No Pop, No Style, Axel Mayer und Jack Skeleton geben sich anlässlich einer Soli-Kiezdisco für die linke Jugendzeitung "Abuje" die Ehre und heizen mit Pop, Punk, Disco sowie All-Time-Favorites ordentlich ein.
 
Mo, 21. Mai 2012 - Infocafé: Außenseiter im deutschen Faschismus - Film und Lesung E-Mail
Die Verfolgung von Kommunist_innen und Jüd_innen in der UdSSR unter StalinDer Film "Arbeitsscheu-abnormal-asozial" wirft Fragen auf: Was passierte im deutschen Faschismus mit "Unangepassten" und "Mißliebigen"? Welche Grundlagen hatte dieses Vorgehen? Was bedeutet das Stereotyp "asozial"? Wer fiel darunter? Wie legitimierten die Nazis die Verfolgung und Vernichtung "Asozialer"? Welche Rolle spielten die Rummelsburger Arbeitshäuser? Wieso ist die Erinnerung daran heute so wichtig? Über diese Fragen wollen wir mit euch sprechen. Referentin: Anne Alex vom Arbeitskreis „Marginalisierte — gestern und heute!".

Montag, 21. Mai 2012 - 18:30 Uhr - JFE Linse (Parkaue 24, Nähe S&U-Bhf. Frankfurter Allee)
 
12. Mai 2012 - Befreiungsparade in Lichtenberg E-Mail
BefreiungsParade | 15h | Ostkreuz | Sonntagstr.

Befreiungs-Parade zum Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst (dem Ort der Kapitulation)

Mukke auf den Wägen:
Footloose DJ Squad (pop.disko.trash)
elektroloox (minimal.techno)

////// http://ak08mai.blogsport.de/ ///////
 
 
 
1. Mai 2012 - Gegen die NPD-Kundgebung in Hohenschönhausen! E-Mail
Für den 1.Mai ruft die Berliner NPD rund um deren Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke zu mehreren Kundgebungen im Ostteil der Stadt auf. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Kapitalismuskritik (Kritik an Euro und Wirtschaftskrise) werden sieversuchen, ihre menschenverachtende Ideologie auch in Hohenschönhausen unter die Menschen zu bringen. Die Nazis wollen sich ab 14.30h – vor dem Linden-Center (Zingster Straße / Falkenberger Chaussee) – versammeln.

Das werden wir nicht akzeptieren!

Bereits vorher wollen die Neonazis in Hellersdorf zwei Kundgebungen abhalten.
(12 Uhr an der Ecke Stendaler/Quedlinburger Straße und um 13.15 Uhr an der Ecke Cecilienstraße/Tollensestraße). Auch dort sind Proteste angekündigt.
 
20. April 2012 - Demonstration und Soliparty E-Mail
Freitag, 20. April 2012 - 16:00 - Storchenhof Hohenschönhausen (M5 bis Hauptstraße)
Demonstration gegen Nazikriegsverbrecher

Veranstalter_innen: Antifaschistische Initiative Nord-Ost (AINO), North East Antifascists (NEA), Haus der Jugend Bunte Kuh

Informationen:
www.liberationweeks.de.vu


Freitag, 20. April 2012 - 22:00 - K9 (Kinzigstraße 9, U-Bhf Samariterstraße)
Soliparty
für die Antifa Marzahn/Hellersdorf + Infocafé "Junst another manic monday" + <AK 08. Mai 2012>

---- Live ----
RAUMHELD [sythie.trsh.elektro.cmmnsm] 

---- Party ----
REDUCATION DJ TEAM [minimal.techno] 
KOKO*LORES [electro.swing] 
ELEKTRO LOOX DJ_ANE TEAM [happy.minimal]

//// Davor Vortrag im Rahmen der <08. Mai Kampange 2012> ////

„Eigentlich gab es doch überall Antisemiten…“
Oft fällt irgendwann dieser Satz, wenn es in Diskussionen um die Shoa und den Nationalsozialismus geht. Wenn es doch überall Antisemiten und völkisches Denken gab, warum ist das alles gerade in Deutschland passiert? Diese zentrale Frage ist Ausgangspunkt vieler aktueller und vergangener Diskussionen. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die wichtigsten Argumente geben.

//// http://ak08mai.blogsport.de/ ////
//// http://amhi.blogsport.de/ ////
//// www.alkalij.org ////

 
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