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Lichtenberger Neonazis verhöhnen die Opfer rechten Terrors |
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Während ein in Hohenschönhausen ansässiger Neonazi-Versand "Killer-Döner"-Shirts vertreiben wollte, Neonazis in Treptow und Hohenschönhausen die NSU-Unterstützer-Parole "Gewalt ist nicht angeboren, Gewalt wird provoziert. Die NSU ist die Antwort auf diesen Dreck der hier passiert." an die Wände schreiben und Schöneweider Neonazis mit "NSU"-Buttons unterwegs sind, grüßen die Lichtenberger Neonazis aus dem Untergrund.
Dieser Aufkleber wurde in den vergangenen Tagen im Weitlingkiez geklebt.
Auf der Seite "Antifa Berlin" ist vor kurzem ein umfangreicher Text erschienen, der den Zusammenhang der militianten Berliner Neonazi-Szene - also nicht zuletzt der Lichtenberger Neonazis - zum Rechtsterrorismus darstellt.
Er ist hier nachzulesen:

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Lichtenberger Neonazis unterwegs |
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Die Lichtenberger Neonazis entwickeln derzeit erneut eine gesteigerte Aktivität. Sie nehmen zusammen mit anderen Berliner Neonazis an überregionalen Aufmärschen teil, organisieren Veranstaltungen in der Lückstraße 58 und betreiben Anti-Antifa-Arbeit, um politische Gegner_innen einzuschüchtern. Hier ein paar Beispiele aus den letzten anderthalb Wochen:
 (21. Januar - Berlin-Mitte, rechts am Transparent: Matthias Hirsch)
13. Januar: Im NW-Stützpunkt Lückstraße 58 findet eine Veranstaltung mit Beteiligung von Berliner Neonazis statt.
14. Januar: Etwa 40 Berliner Neonazis nehmen an dem Aufmarsch in Magdeburg teil, darunter die Lichtenberger Christian Bentz, Björn Wild, Oliver Oeltze und Gesine Hennrich.
15. Januar: Drei Neonazis, unter anderem Christian Bentz, bewegen sich mit Fahrrädern im Umfeld der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration und spähen Teilnehmer_innen aus.
18. Januar: Björn Wild und Christian Bentz nehmen gemeinsam mit Sebastian Schmidtke als Zuschauer an einer Abgeordnetenhaus-Sitzung mit dem Thema "NW Berlin" teil.
19. Januar: Christian Bentz und Sebastian Zehlecke besuchen die Lichtenberger BVV und fotografieren doch Teilnehmer_innen einer Protestkundgebung vor der Max-Taut-Aula.
21. Januar: Ca 20 Neonazis versuchen, an der Verbraucherschutz-Demonstration "Wir haben es satt" teilzunehmen. Die Neonazis Christian Bentz und Björn Wild fotografieren und filmen, wie die Neonazis aus der Demo gedrängt werden.
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Infocafé: "Die Verfolgung von Kommunist_innen und Jüd_innen in der UdSSR unter Stalin" |
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23. Januar 2012 - 18:30 JFE Linse (Lichtenberg, Parkaue 25, S&U-Bhf Frankfurter Allee)
Die Zeit, in der Josef Stalin die Sowjetunion regierte, war geprägt von
der Verfolgung und Ausschaltung politischer Konkurrent_innen und einer
Terrorkulisse gegen breite Teile der Bevölkerung. Hunderttausende
Kommunist_innen und Jüd_innen wurden, teils nach Schauprozessen, größtenteils ohne Gerichtsverfahren in Lager gesteckt, wo nicht wenige von ihnen starben.
Diesen blinden Fleck linker (Selbst-)Kritik wollen wir an diesem Abend
beleuchten, auch um dieses Thema, das stark von rechts besetzt ist, aus
emanzipatorischer Perspektive zu diskutieren. Das Jüdische Antifaschistische Komitee - zum Umgang mit Juden und Jüdinnen in der Sowjetunion
1952 wurden 13 Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees in
Moskau hingerichtet. Vorangegangen war eine antisemitische Kampagne
gegen die Mitglieder des Komitees, das sich während des Zweiten
Weltkrieges für den Widerstand gegen den rassistischen Vernichtungskrieg
der Nazis in der Sowjetunion stark machte, Geld im Ausland sammelte und
Berichte der Verbrechen sammelte und publizieren wollte. Das
Referat wird sich schwerpunktmäßig mit dem Jüdischen Antifaschistischen
Komitee beschäftigen und damit einen kleinen Teil der Schauprozesse
beleuchten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des
emanzipatorischen Infocafés "Manic Monday" in Lichtenberg statt.
Anschließend gibt es vegan/vegetarische Vokü.
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"Wir wollen heute Mann für Mann mit Blut das Eisen röten" |
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Neonazis aus König Wusterhausen haben im Internet ein Video veröffentlicht, in dem mehrere Aufkleber und Sprüh-Aktionen gezeigt werden. Dabei werden nicht nur mehrere Aufkleber mit klarem NS-Bezug verwendet, sondern auch Bezüge zum "NW Berlin"-Stützpunkt in der Lichtenberger Lückstraße. Unterlegt ist das Video mit einem Lied des Neonazi-Rappers "Makss Damage", in dem er unter anderem folgende Zeile rappt: "Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der sandte uns den Führer (zensiert) / auf dass er wieder uns vereinte, alle deutschen Brüder" und "Wir wollen heute Mann für Mann mit Blut das Eisen röten"
Die Neonazis aus Königs Wusterhausen und die BetreiberInnen des Nazi-Stützpunkts in der Lückstraße 58 machen aus ihrem Bezug auf den Nationalsozialismus und ihre Bereitschaft, auch Mord in Kauf zu nehmen kein Geheimnis. Das hat sich auch nach Bekanntwerden der NSU-Mordserie nicht geändert.
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Jahresrückblick 2011 veröffentlicht |
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Auch dieses Jahr veröffentlichen wir einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Der Text ist eine Zusammenfassung unserer Aktivitäten im Bezirk - im Rahmen des Infocafés und mehrerer Veranstaltungsreihen - und unserer Widerstände gegen die Neonazis im Bezirk:
[Jahresrückblick]
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25.12.2011: Brandanschlag auf Rauch-Haus |
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Am frühen Morgen des 25.11.2011 verübten bisher Unbekannte einen schweren Brandanschlag auf das Wohn- und Kulturprojekt Georg-von-Rauch-Haus. Bei dem Anschlag wurden 14 Menschen, darunter 2 Kinder verletzt. Der Großteil erlitt Rauchgasvergiftungen, zwei Bewohner_innen konnten sich nur durch Sprünge aus dem Fenster retten und liegen nun mit gebrochenen Knochen im Krankenhaus. Allen Verletzten, Bewohnern und Gästen des Rauchhauses gilt unsere Solidarität!
Wer direkt helfen möchte, schaut einfach im Rauchhaus vorbei. Das Haus ist schwer beschädigt. Auch in der kommenden Zeit wird dort Hilfe benötigt.
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weiter …
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