Zur Rockbar Pankow, früher Neffen&Nichten
Stellungnahme nordostberliner Antifagruppen
Wegen der Ereignisse und Diskussionen im und um die rechtsoffene Location "Rockbar Pankow - für Toleranz gegen Rassismus" (einst "Neffen & Nichten") haben Antifagruppen aus Pankow eine gemeinsame Stellungnahme herausgegeben
DownloadRichard Miosga: Nazi-Kader im Prenzlauer Berg
Wie dem Internetportal Indymedia zu entnehmen ist, wurde der langjährige Nazi-Kader, Richard Miosga, im Prenzlauer Berg geouted. Miosga, welcher für die NPD zur Bundestagswahl antritt, soll seit Juli 2009 in der Sültstr. 31, 10409 Berlin gemeldet sein.
Weitere Informationen zu Miosga gibt es im Artikel Outingaktion bei Richard Miosga NPD Berlin (13.09.2009) auf Indymedia
Vier Neonazis der Pankower NPD
In der Nacht vom 16. auf den 17. August erhielten laut Indymedia Aktivist_innen der Pankower NPD unerwartet Besuch. Mit dutzenden Plakaten wurden die Anwohner_innen und somit direkten Nachbar_innen auf das Treiben der Neonazis aufmerksam gemacht.
Bei den Neonazis, die aus ihrer Anonymität gerissen wurden, handelt es sich um Kristian Lindner (Küselstraße 9) und Manuela Jablonski (Greifswalder Straße 55). In der selben Nacht wurden Daniel Steinbrecher (Vesaliusstraße 8 in Heinersdorf) sowie Michaela Zanker (Landsberger Allee 228A in Hohenschönhausen) besucht
Alle vier sind fester Bestandteil der Pankower Neonaziszene, organisieren Aktivitäten und fallen teilweise gewalttätig auf.
Die Neonazis sind seit Jahren in der lokalen Neonaziszene aktiv und konnten bisher fast unerkannt ihrem Handeln nachgehen. Damit ist jetzt Schluss. Die Aufforderung die an die AnwohnerInnen gerichtet wurde, gilt natürlich auch für alle LeserInnen hier: Sprechen sie sie auf ihre Aktivitäten an, machen sie ihnen klar, dass neonazistisches Gedankengut nicht geduldet wird.
Ausführliche Infos zur NPD-Pankow gibt in der "Rosen auf den Weg gestreut", Nr. 3 vom September 2007, sowie in der Vorabveröffentlichung auf Indymedia.
Prenzlauer Berger Kammeradschafts- und JN-Aktivist_innen
Am 11. April 2007, wurden, laut Indymedia zwei aktive Nazis, namentlich Vicky und Willy Seidler, in Berlin-Prenzlauer Berg geoutet. Sie wohnen beide in der Erich-Weinert-Straße 73.
Willy Seidler gehört dem Umfeld der P-Berger Kameradschaft „Nationale Aktivisten Prenzlauer Berg“ (NAPB) und den militant agierenden "Autonomen Nationalisten Berlin" (ANB) an. Seine Schwester Vicky Seidler ist Aktivistin der "Jungen Nationaldemokraten Pankow" (JN), der Jugendorganisation der NPD.
Beide stellen durch das offene Auftreten mit ihrer menschenverachtenen und neonazistischen Ideologie den Nährboden für rassistische und antisemitische Gewalttaten und Propagandaaktionen, wie sich auch im dortigen Kiez regelmäßig vorkommen.
Nazis in Pankow
Neues Internetprojekt vorgestellt
Wie Indymedia berichtet, gibt es nun eine neue Website www.nazis-in-pankow.de.vu die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Pankow ist bekannt für sein akutes Naziproblem. Fast wöchentlich kommt es hier zu Übergriffen. Die aktuelle Website "Nazis in Pankow" stellt der Öffentlichkeit jetzt Informationen über die lokale Rechte im Großbezirk Pankow zur Verfügung und legt die Hintermänner_frauen rechter Gewalt und Propagandaaktionen offen. Die Seite gibt einen Überblick über die Kader, Treffpunkte und das Auftreten der loaklen Neonaziszene. Die Notwendigkeit eines solchen Projektes ist nicht von der Hand zu weisen.
Fight Back 04 erschienen
Die Recherche-Broschüre Fight.Back ist mit einer neuen Ausgabe erschienen. Fight.Back ist ein Fachblatt für die antifaschistische Praxis und wird seit 2001 von unabhängigen Berliner Antifagruppen herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an alle, die sich mit den Erscheinungsformen der extremen Rechten in Berlin aktionistisch, wissenschaftlich, beruflich und journalistisch auseinandersetzen.
Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe sind:
* Berichte aus den Berliner Bezirken und Regionen rund um Berlin
* Berlinweite neonazistische und extrem rechte Strukturen
* Neonazistische Strategien im Internet und bei Strafprozessen
* Interview über antifaschistische Gegenstrategien
Download der Broschüre | ältere Ausgaben
Recherche Pankow
Extrem Rechte Organisationen im Großbezirk Pankow
Der Großbezirk Pankow ist mit 350.000 EinwohnerInnen der bevölkerungsreichste Bezirk Berlins. Pankow nimmt kontinuierlich in den Polizeistatistiken über ”Politisch motivierte Straftaten Rechts ” und Wohnsitze organisierter Neonazis sowie rechter Straftäter einen der vorderen Plätze ein. Neben Kreis- bzw. Ortsverbänden der NPD und der ”Republikaner ”, einem regionalen ”Stützpunkt” der ”Junge Nationaldemokraten (JN)”,”Autonomen Nationalisten ”, Kameradschaftsaktivisten und Anti-Antifas sind im Bezirk auch neonazistische Bonehead-cliquen, Hooligans und rechte Rocker tätig. Besonders zwischen NPD/JN und dem Kameradschaftsspektrum sind personelle Überschneidungen sowie enge Kooperationsverhältnisse offensichtlich. weiterlesen...
Anti-Antifa-Bestrebungen in Pankow
Ein Einblick in Geschichte, Akteure und Strukturen
Am 2. August 2001 veranstaltete das „Antifaschistische Aktionsbündnis III“ vor dem Naziladen „Harakiri“ (damals noch in der Grellstraße 1b) eine Kundgebung. Unter den circa 50 Antifaschist_innen befand sich auch ein alternativ gekleideter junger Mann mit langen blonden Rasta-Haaren und einer Flammenmütze. Er bewegte sich unbehelligt zwischen den Demonstrant_innen, hörte Gespräche mit und beobachtete die Redner_innen und Verteiler_innen ... bis er von einem der Anwesenden als Pankower Neonazi erkannt wurde. Dirk Müller, so sein Name, konnte sich mit einem kurzen Sprint in ein in der Nähe geparktes Auto retten. weiterlesen ...
Prozess gegen Pankower Nazikader
Gewaltätige Zusammenarbeit von NPDlern und Kameradschaftsaktivisten
Am 9.Oktober 2007 fand in Berlin ein Naziprozess statt, der das Interesse der überregionalen Presse erregte. Dafür gab es zwei Gründe. Die Tat, die verhandelt wurde, stand im Zusammenhang mit den Protesten gegen die geplante Moschee in Berlin-Heinersdorf und die Zusammensetzung der Täter zeigt deutlich die Verknüpfungen des lokalen NPD-Verbandes mit militanten Kameradschaftsnazis.
Weiterlesen im Bericht auf Indymedia
